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Wasserklon-Technik

Eine Ninjutsu-Technik aus Kirigakure, bei der der Anwender mithilfe von Wasserchakra physisch reale Klone aus der Umgebung formt, die eigenständig kämpfen und Techniken einsetzen können, jedoch nur ein Zehntel der Stärke des Originals besitzen.

Steckbrief

KlassifikationNinjutsu
RangC-Rang
NaturtypWasserfreisetzung
ReichweiteNahkampf / Mittel
HandzeichenTiger
ErstauftrittManga-Kapitel 12 / Anime-Folge 7 (Naruto, Teil I)
Verwandte TechnikenKlontechnik, Schattendoppelgänger-Technik, Wasserfreisetzung: Wassergefängnis-Technik

Beschreibung

Die Wasserklon-Technik (水分身の術, Mizu Bunshin no Jutsu) ist eine der typischsten und am weitesten verbreiteten Techniken des Verborgenen Dorfes im Nebel, Kirigakure. Der Anwender formt das Handzeichen Tiger und nutzt die vorhandene Wasserfreisetzungs-Chakranatur, um aus dem Wasser der Umgebung, sei es ein Fluss, ein See oder stehendes Wasser, eine oder mehrere körperlich reale Kopien seiner selbst zu erschaffen. Im Gegensatz zur einfachen Klontechnik, die nur eine Illusion ohne physische Substanz erzeugt, sind Wasserklone tatsächlich greifbar und können mit ihrer Umgebung interagieren, Gegner berühren, Gegenstände halten und Ninjutsu ausführen.

Trotz ihrer körperlichen Realität unterliegen Wasserklone einer entscheidenden Schwäche: Sie verfügen lediglich über etwa ein Zehntel der Stärke und Chakrareserven des Originals. Das bedeutet, dass sie zwar als ernsthafte Ablenkung oder zur Überrumpelung eines einzelnen Genins taugen, gegen erfahrene Ninja jedoch schnell überwältigt werden. Erhält ein Wasserklon genug Schaden, löst er sich sofort in eine Flut fließenden Wassers auf. Eine weitere kritische Einschränkung ist die räumliche Bindung: Wasserklone können sich nicht weit vom Erzeuger entfernen. Flieht ein Gegner aus dem Einflussbereich, verlieren die Klone ihre Funktionsfähigkeit. Diese Eigenschaft macht Flucht zu einer vollkommen legitimen Gegenstrategie.

Eine besonders clevere Einsatzmöglichkeit, die erfahrene Shinobi aus Kirigakure nutzen, besteht darin, Wasserklone als mobile Wasserreservoirs zu verwenden. Da die Klone selbst aus Wasser bestehen, kann der echte Anwender durch sie hindurch weitere Wasserfreisetzungs-Techniken wirken, ohne selbst auf eine externe Wasserquelle angewiesen zu sein. Für solche Techniken muss der Anwender jedoch die entsprechenden Handzeichen ausführen, da die Klone die Handzeichen nicht stellvertretend übernehmen. Diese Kombination wurde vor allem von Zabuza Momochi zu einer taktischen Kunst entwickelt: Während sein Wasserklon einen Gegner mit der Wassergefängnis-Technik festhielt, agierte Zabuza im Nebel frei und aus sicherer Distanz.

Erstmals im Manga zu sehen ist die Technik in Kapitel 12, als Zabuza Momochi sie gegen Kakashi Hatake einsetzt. In der Anime-Adaption entspricht dies Folge 7 der Originalserie. Kakashi Hatake, der das Sharingan trägt, kopiert die Technik umgehend mit seinem Sharingan und setzt ebenfalls einen Wasserklon ein, was eine der frühen Demonstrationen seiner Fähigkeit ist, gegnerische Jutsu im Kampf zu replizieren. Neben Zabuza zählt Kisame Hoshigaki vom Akatsuki zu den bekanntesten Anwendern der Technik. Als Mitglied des Verborgenen Nebeldorfes und einer der Sieben Großen Schwertkämpfer des Nebels ist Kisame für seine außergewöhnlich großen Chakrareserven bekannt, was seine Wasserklone im Vergleich zu denen anderer Nutzer deutlich schlagkräftiger macht.

Anwender

Wissenswertes

  • Wasserklone haben exakt ein Zehntel der Stärke des Originals. Das macht sie schwächer als Schattendoppelgänger, die volle Kopien mit eigenem Chakra sind und zudem Erfahrungen an das Original zurückmelden.
  • Die räumliche Bindung der Klone an den Erzeuger ist eine ihrer größten taktischen Schwächen: Zieht ein Gegner sich aus dem Wirkungsbereich zurück, werden die Klone wirkungslos, ohne dass der Anwender weitere Ressourcen einsetzen muss.
  • Kakashi Hatake kopierte die Technik in Echtzeit mit seinem Sharingan und setzte sie noch im selben Kampf gegen Zabuza ein, was zeigt, dass die Technik kein angeborenes Wasser-Chakra-Talent voraussetzt, sofern die nötige Chakranatur vorhanden ist.
  • Zabuza kombinierte die Wasserklon-Technik regelmäßig mit der Wassergefängnis-Technik: Ein Klon hielt den Gegner fest, während Zabuza im Nebel ungestört agierte, ein Zusammenspiel, das Kakashi als nahezu unüberwindbar bezeichnete.
  • Die Technik ist in Kirigakure so verbreitet, dass sie als charakteristisches Merkmal des dortigen Kampfstils gilt. Die Kombination aus Nebel-Tarnung und Wasserklonen bildet das Kernrepertoire vieler Kiri-Ninja.
  • Kisame Hoshigakis Wasserklone gelten wegen seiner gewaltigen Chakrareserven als besonders gefährlich, obwohl das Zehntel-Verhältnis für alle Anwender gleich gilt. Zehn Prozent eines außergewöhnlichen Chakravolumens übersteigen noch immer die Kraft eines durchschnittlichen Ninja.
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