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Shukaku (Einschwänziger)
Shukaku, auch bekannt als der Einschwänzige (Ichibi), ist eine der neun Schwanzbestien des Naruto-Universums, ein riesiger sandbrauner Tanuki mit mächtiger Sandmanipulation und versiegelter Fuinjutsu-Kraft. Er war zuletzt in Gaara von Sunagakure versiegelt, bevor die Akatsuki ihn extrahierten.
Steckbrief
| Schweife | 1 |
|---|---|
| Auch bekannt als | Ichibi no Shukaku, Der Einschwänzige, Einschwänziger Tanuki |
| Chakra-Natur / Element | Wind, Erde (kombiniert zu Magnet-Release als Kekkei Genkai), Fuinjutsu |
| Erstauftritt | Manga: Kapitel 97, Anime: Naruto Episode 77 / 78 |
| Erscheinung | Riesiger sandbrauner Tanuki mit schwarzen Fluch-Siegel-Markierungen über Gesicht, Körper und Schwanz. Konkaver, gezackter Mund ohne Zunge, schwarze Sklera, gelbe Iris mit vierzackigen schwarzen Sternen als Pupillen. |
Beschreibung
Shukaku entstand in den letzten Tagen von Hagoromo Ōtsutsuki, dem sogenannten Weisen mit den sechs Wegen. Hagoromo nutzte seine Technik der Erschaffung aller Dinge, um das Chakra des Zehnschwänzigen in neun eigenständige Wesen aufzuteilen und ihnen Namen zu geben. Shukaku erhielt als Bestie mit einem Schwanz die geringste Chakramenge, gilt aber dennoch als außerordentlich mächtiges Wesen.
Die Bestie hat die Gestalt eines riesigen Tanuki, also eines japanischen Marderhundes, mit sandfarbigem Fell. Schwarze Fluch-Siegel-Markierungen bedecken seinen gesamten Körper, das Gesicht und den Schwanz. Sein Maul ist konkav und gezackt, ohne Zunge. Die Augen besitzen schwarze Sklera, gelbe Iris und Pupillen in Form von vierzackigen schwarzen Sternen, die von vier schwarzen Punkten umgeben sind. Sein Körper besteht vollständig aus verdichtetem Sand, was ihn nahezu unverwundbar gegenüber physischen Angriffen macht.
Shukaku gilt als launisch, arrogant und kampflustig. Im Laufe der Geschichte entwickelt er jedoch eine tiefere Seite: Sein erster Jinchuriki Bunpuku behandelte ihn mit Mitgefühl, was Shukaku nachhaltig prägte, auch wenn er dies lange nicht zugeben wollte. Dieser Einfluss macht sich bemerkbar, als Shukaku nach dem Vierten Großen Shinobi-Krieg ruhiger und zugänglicher wird. Er entwickelt Respekt gegenüber Naruto Uzumaki und schätzt aufrichtige Verbindungen mehr als rohe Gewalt.
In der Handlung spielt Shukaku eine zentrale Rolle während der Chunin-Prüfungen in Teil I. Gaara, sein Jinchuriki, verwandelt sich in der Auseinandersetzung mit Sasuke Uchiha teilweise in die Bestie, nachdem er zum ersten Mal verletzt wird. Beim Angriff auf Konohagakure vollzieht Gaara die vollständige Transformation in Shukaku, woraufhin Naruto Uzumaki den Frosch-Boss Gamabunta herbeiruft, um gegen die Bestie anzutreten. Naruto besiegt Gaara und unterbricht damit die Kontrolle von Shukaku. In Teil II (Naruto Shippuden) schickt die Akatsuki das Mitglied Deidara nach Sunagakure, um Gaara zu besiegen und Shukaku zu extrahieren. Die Extraktion tötet Gaara, doch die Kunoichi Chiyo opfert ihr Leben, um ihn wiederzubeleben. Damit wird Shukaku in der Gedo-Statue versiegelt. Später, als Naruto alle Bijuu-Chakras in sich trägt, kann er kurzzeitig auf Shukakus Kräfte zurückgreifen und erschafft damit den Sage Art: Magnet-Release-Rasengan, eine Technik, die den Gegner beim Einschlag bindet.
Shukakus wichtigste Fähigkeit ist die Sandmanipulation: Er kann riesige Sandmengen formen, als Schild einsetzen und als präzise Waffe lenken. Da sein Körper vollständig aus Sand besteht, sind die meisten körperlichen Angriffe wirkungslos gegen ihn. Selbst ein Susanoo-Schwert, verstärkt durch Senjutsu, kann Shukaku mit seiner Sandpanzerung abwehren. Er beherrscht zudem die Windfreisetzung und kann sie mit Sand kombinieren, um eine Masse schneller Sandbullets zu erzeugen, die bei voller Kraft ganze Landschaften verwüsten. Durch die Kombination von Wind und Erde besitzt Shukaku das Kekkei Genkai Magnet-Release. Damit kann er magnetische Felder erzeugen, die Gegner binden. Sein einzigartiges Fuinjutsu nutzt die natürlichen Fluch-Siegel-Markierungen seines Sandkörpers, um Ziele zu versiegeln. Die mächtigste dieser Techniken, das Wüstengeschichtetes Kaiserliches Begräbnissiegel, ist stark genug, um temporär sogar ein Susanoo zu fesseln. Eine weitere Besonderheit: Shukaku kann die Kontrolle über seinen Jinchuriki übernehmen, sobald dieser einschläft, was dazu führt, dass viele seiner Träger an chronischer Schlaflosigkeit leiden, um dies zu verhindern. Im Gegensatz zu anderen Schwanzbestien wird Shukaku im Manga nie dabei gezeigt, einen Bijudama (Schwanzbestienball) einzusetzen, nur in einem Anime-exklusiven Traumzustand unter dem Infinite Tsukuyomi.
Träger (Jinchūriki)
Charaktere mit Teilfähigkeiten
- Hoichi: Pseudo-Jinchuriki von Shukaku und Chomei. Sunagakure-Shinobi (Anime-Filler, Chunin-Pruefungs-Lichtbogen). Hoichi extrahierte mit seinem Dharma-Siegel-Fuinjutsu aktiv Shukaku-Chakra aus Gaara und Chomei-Chakra aus Fu. Narutopedia fuehrt ihn explizit unter Pseudo-Jinchuriki mit der Begruendung: Er hatte das Bijuu-Chakra in sich versiegelt, aber nicht die Bestie selbst. War zu keinem Zeitpunkt vollwertiger Jinchuriki von Shukaku.
- Naruto Uzumaki: Erhielt einen Chakra-Anteil von Shukaku (kein vollstaendiges Versiegeln der Bestie). Obito Uchiha stahl waehrend des Vierten Shinobi-Weltkriegs einen Teil von Shukakus Chakra von Madara und versiegelte ihn zusammen mit Gyuki-Chakra in den sterbenden Naruto. Dadurch kann Naruto Magnet Release einsetzen, eine Kernfaehigkeit Shukakus, zum Beispiel in der Technik Sage Art: Magnet Release Rasengan, die das Ziel beim Aufprall bindet. Naruto war zu keinem Zeitpunkt Jinchuriki von Shukaku; sein einziger vollstaendiger Bijuu-Wirt-Status gilt fuer Kurama (Yang-Haelfte).
Wissenswertes
- Der Name 'Shukaku' (守鶴) bedeutet wörtlich 'schützender Kranich', obwohl das Wesen einem Tanuki (Marderhund) nachempfunden ist und nicht einem Kranich.
- Shukakus Design ist eine Anspielung auf das japanische Märchen 'Bunbuku Chagama', in dem ein Tanuki in eine Teekanne verwandelt wird. Im Anime wurde Shukaku tatsächlich in einer Teekanne versiegelt, und sein erster Jinchuriki heißt entsprechend Bunpuku.
- Masashi Kishimoto entwarf Shukaku bewusst als Gegenstück zum Neungeschwänzten Fuchs: Der Tanuki gilt in der japanischen Folklore als mächtiger als der Fuchs (acht Verkleidungen gegenüber sieben), weshalb ein Jinchuriki-Paar Naruto und Gaara als natürliche Rivalen erscheint.
- Shukaku ist die einzige Schwanzbestie, die im Manga keinen Bijudama (Tailed Beast Ball) einsetzt. Er tut dies nur in einem anime-exklusiven Traumszenario unter dem Infinite Tsukuyomi.
- Shukaku ist die einzige Schwanzbestie, die natürliche Fuinjutsu-Fähigkeiten besitzt, da ihre Fluch-Siegel-Markierungen aus einem magnetischen Chakra bestehen, das Ziele versiegeln kann.
- Shukaku kann Magnet-Release einsetzen, ein Kekkei Genkai aus der Kombination von Wind und Erde. Es ist die einzige Schwanzbestie, die dieses Kekkei Genkai beherrscht.
- Gaaras schwarze Augenringe, die wie dauerhafte Tränenmale wirken, entstehen durch chronische Schlaflosigkeit, die er entwickelte, um zu verhindern, dass Shukaku die Kontrolle über ihn übernimmt, wenn er schläft.
- Shukakus erster Jinchuriki Bunpuku hatte eine ungewöhnlich gute Beziehung zur Bestie und konnte sie ohne einen Käfig oder externe Unterstützung unter Kontrolle halten. Bunpukus Mitgefühl prägte Shukaku nachhaltig.

