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Mystische Handflächentechnik
Eine medizinische Ninjutsu-Technik, bei der der Anwender Chakra durch die Handfläche in einen verletzten Körperteil leitet und so die natürliche Heilung beschleunigt. Sie gilt als Grundstein aller medizinischen Heilungstechniken in der Ninja-Welt.
Steckbrief
| Klassifikation | Ninjutsu (Medizinisches Ninjutsu), Ergänzend |
|---|---|
| Rang | A-Rang |
| Naturtyp | Keiner |
| Reichweite | Nahkampf (0 bis 5 Meter) |
| Handzeichen | Keine bekannten Handzeichen |
| Erstauftritt | Manga-Kapitel 63 / Anime-Folge 36 (Naruto, Teil I) |
| Verwandte Techniken | Heilungsgebiet-Technik, Heilende Wiederbelebungs-Regenerationstechnik, Feinfühlige Krankheitsextraktionstechnik, Chakra-Skalpell |
Beschreibung
Die Mystische Handflächentechnik (掌仙術, Shōsen Jutsu) ist die grundlegendste und zugleich anspruchsvollste Heilungstechnik im Kanon der medizinischen Ninja-Kunst. Wer sie beherrscht, legt die Basis für nahezu alle weiteren medizinischen Ninjutsu, denn alle bekannten Heilungstechniken leiten sich von ihr ab. Der Anwender konzentriert sein Chakra in der Handfläche, bringt diese in die Nähe der Wunde oder der erkrankten Körperstelle und leitet das Chakra in das Gewebe des Patienten. Dort beschleunigt die Chakrazufuhr die körpereigenen Regenerationsprozesse erheblich, sodass Wunden, die normalerweise Tage oder Wochen zur Heilung bräuchten, in Minuten oder Stunden schließen können. Die Technik wirkt sowohl bei äußerlichen Verletzungen wie Schnittwunden und Knochenbrüchen als auch bei inneren Erkrankungen und inneren Verletzungen an Organen oder Blutgefäßen.
Das entscheidende Merkmal der Mystischen Handflächentechnik ist die Präzision der Chakrakontrolle. Die Menge des eingeleiteten Chakras muss exakt auf den Schweregrad der Verletzung abgestimmt sein. Wird zu wenig Chakra gesendet, bleibt die Heilwirkung aus. Wird zu viel Chakra in den Körper des Patienten geleitet, stört es den normalen Chakrakreislauf des Betroffenen und kann diesen in einen komatösen Zustand versetzen. Diese doppelte Gefahr macht die Technik trotz ihrer scheinbar einfachen Ausführung zu einer der schwierigsten im medizinischen Bereich. Nur wenige Ninja-Ärzte verfügen über die notwendige Chakrakontrolle, um sie sicher anzuwenden, weshalb sie mit A-Rang eingestuft ist.
Unter den bekannten Anwendern der Technik ragt Tsunade heraus, eine der legendären Sannin und spätere Fünfte Hokage des Verborgenen Blattdorfes. Tsunade gilt als die bedeutendste medizinische Ninja ihrer Generation und war maßgeblich daran beteiligt, das moderne System der medizinischen Ninja-Ausbildung zu etablieren, einschließlich der Regeln, nach denen jedes Einsatzteam mindestens einen ausgebildeten Sanitäter-Ninja umfassen soll. Shizune, Tsunades ständige Begleiterin und Schülerin, ist ebenfalls eine kompetente Anwenderin der Technik. Sakura Haruno lernte die Mystische Handflächentechnik im Laufe ihrer Ausbildung unter Tsunade. Ihre außergewöhnliche natürliche Chakrakontrolle erlaubte es ihr, die Grundlagen der Technik in nur drei Monaten zu erlernen, was Tsunade selbst als seltene Begabung bezeichnete. Sakura übte die Technik zunächst an einem Fisch, bevor sie sie an Menschen anwandte.
Kabuto Yakushi, der Medizin-Ninja im Dienst Orochimarus, demonstrierte eine fortgeschrittene Variante der Technik, indem er die Heilwirkung aus einer kurzen Distanz erzielte, ohne die verletzte Stelle direkt zu berühren. Er konnte sein medizinisches Chakra so präzise steuern, dass es den Weg durch die Luft zum Patienten zurücklegte, was ein noch höheres Maß an Kontrolle erfordert als die Standardanwendung. Diese Fähigkeit verdeutlicht, dass die Mystische Handflächentechnik in den Händen eines Experten weit über ihre Grundform hinausgeht. Sakura wiederum wurde gezeigt, wie sie eine Selbstheilung durchführte, scheinbar ohne ihre Hände direkt an die Wunde zu halten, was auf eine ähnliche Beherrschung hindeutet.
Neben ihrer heilenden Wirkung birgt die Technik ein offensives Potenzial, das in der Praxis selten genutzt wird: Ein Anwender könnte gezielt überschüssiges Chakra in den Körper eines Gegners leiten und dessen Chakrakreislauf bewusst destabilisieren, um ihn zu lähmen oder in einen komatösen Zustand zu versetzen. Diese Eigenschaft macht die Mystische Handflächentechnik zu einem zweischneidigen Werkzeug, das in den Händen eines unethischen Ninja zur Waffe werden kann.
Anwender
Wissenswertes
- Die Mystische Handflächentechnik gilt laut erstem Databook als die grundlegendste aller Heilungstechniken in der Naruto-Welt, von der alle anderen medizinischen Ninjutsu abgeleitet sind.
- Trotz ihres einfachen Erscheinungsbildes, nämlich eine leuchtende Hand auf einer Wunde, ist sie mit A-Rang eingestuft, da die geforderte Chakrakontrolle selbst für erfahrene Ninja extrem schwierig zu erreichen ist.
- Kabuto Yakushi demonstrierte, dass die Technik aus kurzer Distanz ohne direkten Körperkontakt angewendet werden kann, was ein noch höheres Maß an Chakrasteuerung voraussetzt als die Standardversion.
- Sakura Haruno erlernte die Grundlagen der Technik in lediglich drei Monaten, was Tsunade dazu veranlasste, ihr Talent als außergewöhnlich selten zu bezeichnen. Sie übte zunächst an einem Fisch.
- Die Technik ist möglicherweise von der realen spirituellen Praxis des Reiki inspiriert, die im Volksmund auch als Handauflegen bekannt ist und auf ähnlichen Vorstellungen der Energieübertragung beruht.
- Die Handflächentechnik wurde ohne feste Handzeichen in den Databooks verzeichnet, was sie im Kampfgeschehen schnell einsetzbar macht und sie von vielen anderen Ninjutsu-Techniken unterscheidet.
- Die Technik besitzt eine gefährliche Kehrseite: Wird zu viel Chakra in den Körper des Patienten geleitet, stört dies dessen normalen Chakrafluss und kann ihn in einen komatösen Zustand versetzen.

