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Kokuo (Fünfschwänziger)

Kokuo, auch als Gobi oder Fünfschwänziger bekannt, ist eines der neun Schwanzbestien-Bijuu aus dem Naruto-Universum. Es wurde von Hagoromo Otsutsuki (dem Salbei der Sechs Pfade) erschaffen, indem er das Chakra des Zehnschwebenden auf neun Wesen aufteilte und jedem einen Namen gab. Kokuo besitzt einen einzigartigen Körper, der einem weißen Pferd mit einem Delphinkopf ähnelt, und ist das einzige Bijuu, das die Kekkai Genkai Siedefreisetzung (Boil Release) beherrscht. Sein letzter vollwertiger Träger war Han aus Iwagakure, ein gefürchteter Kämpfer des Dritten Großen Shinobi-Weltkriegs.

Steckbrief

Schweife5
Auch bekannt alsGobi, Fünfschwänziger, Five-Tails
Chakra-Natur / ElementFeuer-Chakra-Natur, Wasser-Chakra-Natur, Siedefreisetzung (Boil Release)
ErstauftrittManga: Kapitel 566 (Augen und Bestien); Anime: Naruto Shippuden Episode 325 (Jinchūriki vs. Jinchūriki!!)
ErscheinungGroßes weißes Wesen mit dem Körper eines Pferdes und dem Kopf eines Delfins. Trägt zwei lange spitze Hörner und drei kürzere Hörner davor (im Anime zwei kürzere). Die Enden der Hörner, Hufe und Schweife sind ockerfarben, mit gleichfarbigen Flecken an den Übergängen. Unter den dunkelblaugrünen Augen befinden sich rote Markierungen.

Beschreibung

Kokuo entstand in den letzten Tagen von Hagoromo Otsutsuki, dem Salbei der Sechs Pfade, als dieser mit seiner Technik der Schöpfung aller Dinge das Chakra des Zehnschwebenden in neun einzelne Körper aufteilte und ihnen Namen gab. Der Name Kokuo bedeutet im Japanischen so viel wie ehrwürdiger König und verweist auf die legendäre Gestalt des König Mu der Zhou-Dynastie im alten China, der in der Mythologie als jener König gilt, der von Unsterblichkeit träumte und die heiligen Kunlun-Berge besuchte.

Im Erscheinungsbild vereint Kokuo zwei völlig unterschiedliche Tiere: den Körper eines Pferdes und den Kopf eines Delfins. Masashi Kishimoto erklärte in einem Interview, dass er bewusst eine Mischung aus Delfin und Pferd anstrebte. Mythologisch orientierte sich das Design an zwei japanischen Fabelwesen: dem Sagari, einem pferdekopfartigen Geisterdämon, und dem Bake-Kujira, einem unheilvollen Geistwal. Kokuo ist damit eines der designmäßig eigenartigsten unter den neun Bijuu.

Was Persönlichkeit und Charakter betrifft, gilt Kokuo als ruhig und zurückhaltend. Es spricht selten, doch wenn es das tut, verwendet es das altertümliche japanische Pronomen watakushi (私) für sich selbst, was ihm einen sehr höflichen und würdevollen Eindruck verleiht. Nach dem Ende des Vierten Großen Shinobi-Weltkriegs äußerte Kokuo den Wunsch, sich in den Wäldern zurückzuziehen und allein zu leben, was auf einen pazifistischen Wesenskern hindeutet.

Kokuo ist das einzige Bijuu, das die Kekkai Genkai Siedefreisetzung (Boil Release) beherrscht. Diese seltene Naturtransformation kombiniert Feuer-Chakra-Natur und Wasser-Chakra-Natur gleichzeitig. Kokuo kann damit die Temperatur seines Chakras auf Siedepunkt erhitzen, was enorme Dampfmengen erzeugt und die körperliche Stärke sowohl des Bijuu als auch seines Jinchūriki auf ein extremes Maß steigert. Der entstehende Dampf dient dabei nicht nur als Nebenprodukt, sondern als aktiver Kraftverstärker.

Kokuo stellte sich Naruto Uzumaki persönlich vor, als dieser in eine tiefere Ebene des gemeinsamen Bewusstseins der Schwanzbestien eindrang. Dort bestätigte Kokuo zusammen mit den anderen Bijuu Kuramas Überzeugung, dass Naruto tatsächlich jene Person sei, über die der Salbei der Sechs Pfade einst gesprochen hatte. Nachdem Kokuo aus den Chakra-Empfängern befreit worden war, wurde es jedoch erneut in die Dämonische Statue des Äußeren Pfades versiegelt, bevor es schließlich in den Zehnschwebenden eingeschlossen wurde.

In der vierten Shinobi-Weltkriegs-Phase wurde Kokuo von Tobi als einer der sechs revidierten Jinchūriki-Hüllen eingesetzt. Als Han in den Fünfschwänzigen transformierte, rammte er den Achtschwänzigen (Gyūki) und schleuderte ihn mitsamt Killer B eine beträchtliche Strecke weit zurück, was die schiere Körperkraft von Kokuo eindrucksvoll demonstrierte.

Träger (Jinchūriki)

Han (Iwagakure, vor und während des Dritten Großen Shinobi-Weltkriegs bis zur Akatsuki-Gefangennahme)

Charaktere mit Teilfähigkeiten

  • Obito Uchiha: Kontrollierte den per Edo-Tensei wiedererweckten Han im Vierten Grossen Shinobi-Krieg über Chakra-Empfänger (Rinnegan + Sharingan). Zwang ihn zur vollständigen Verwandlung in Kokuo und setzte Kokuo's Chakra sowie die dampfbasierte Körperkraft-Verstärkung (Kochen-Freisetzung) als Waffe gegen die Allianz ein. Zusätzlich war Kokuo nach der Extraktion aus allen wiedererweckten Jinchuuriki Teil des Zehnschweifigen, den Obito selbst in sich versiegelte: Kokuo wurde schliesslich spezifisch aus Obito's Körper befreit.
  • Madara Uchiha: Wurde nach Obito ebenfalls Jinchuuriki des Zehnschweifigen und besass damit das vereinte Chakra aller neun Bijuu einschliesslich Kokuo's. Als Zehnschweifiger-Jinchuuriki hatte er Zugang zur gesamten Chakra-Stärke Kokuo's, ohne jemals dessen eigenständiger Jinchuuriki gewesen zu sein.
  • Naruto Uzumaki: Erhielt Kokuo's Chakra direkt von der Bestie im Vierten Grossen Shinobi-Krieg, als alle Bijuu ihm freiwillig Chakra übertrugen. Konnte dadurch Kokuo's Kochen-Freisetzung (Boil Release) und die damit verbundene überwältigende körperliche Kraft temporär nutzen. Er war zu keiner Zeit Jinchuuriki von Kokuo.

Wissenswertes

  • Der Name Kokuo (黄公) bedeutet auf Japanisch ehrwürdiger König und ist eine Anspielung auf König Mu der chinesischen Zhou-Dynastie, der in der Mythologie als unsterblichkeitssuchender Herrscher bekannt ist, der die heiligen Kunlun-Berge besuchte und die Göttin Xi Wangmu traf.
  • Masashi Kishimoto entwarf Kokuo bewusst als Hybrid aus Delfin und Pferd. Das Aussehen ist mythologisch inspiriert von zwei japanischen Fabelwesen: dem Sagari (ein Geisterdämon mit Pferdekopf) und dem Bake-Kujira (ein unheilvollens Geisterwal).
  • Kokuo ist das einzige der neun Bijuu, das die Kekkai Genkai Siedefreisetzung (Boil Release) als kombinierte Feuer- und Wasser-Chakra-Natur einsetzt, um sein Chakra auf Siedepunkt zu erhitzen und damit explosive körperliche Kraft zu entfalten.
  • Kokuo benutzt das altertümliche japanische Pronomen watakushi (私) für sich selbst, das im modernen Japanisch als besonders förmlich und höflich gilt, und stellt sich damit als eines der würdevollsten und reserviertesten Bijuu dar.
  • Nach dem Vierten Großen Shinobi-Weltkrieg erklärte Kokuo, dass es sich in den Wäldern zurückziehen wolle, was es als pazifistisches Wesen kennzeichnet, das keine weiteren Auseinandersetzungen sucht.
  • Han, der letzte Jinchūriki von Kokuo, war für seinen dampfbasierten Kampfstil während des Dritten Großen Shinobi-Weltkriegs weltberühmt. Er trug eine spezielle Rüstung mit einem Ofen auf dem Rücken, der Dampf speicherte und durch Druckregulierung die Schlagkraft seiner Taijutsu-Angriffe massiv verstärkte.
  • Als Kokuo von Tobis Kontrolle gehalten wurde, brach es für einen kurzen Moment aus dieser Kontrolle aus und versuchte, Tobi selbst anzugreifen, was seinen Widerstandswillen trotz Versiegelung zeigt.
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