KONOHAFan Archiv

technik

Holzklon-Technik

Eine Klon-Technik auf Basis des Holz-Kekkei-Genkai, bei der der Anwender körpereigene Zellen durch Chakra in lebende Vegetation umwandelt und so einen physisch stabilen, vollständig handlungsfähigen Holzklon erschafft.

Steckbrief

Entwickelt vonHashirama Senju
KlassifikationNinjutsu, Kekkei Genkai
RangB-Rang
NaturtypHolz-Freisetzung (Erde + Wasser)
ReichweiteAlle Reichweiten (Klon agiert selbstständig)
HandzeichenPferd, Hund, Schlange
ErstauftrittManga-Kapitel 285 / Anime-Folge 34 (Naruto Shippuuden, Teil II)
Verwandte TechnikenMehrfach-Holzklon-Technik, Körperersatz-Technik, Holz-Freisetzung: Urwald-Entstehung, Schattendoppelgänger-Technik

Beschreibung

Die Holzklon-Technik (木遁・木分身の術, Mokuton: Moku Bunshin no Jutsu) ist eine spezialisierte Klon-Methode, die ausschließlich Anwendern der Holz-Freisetzung offensteht. Sie basiert darauf, dass der Benutzer durch gezielten Chakraeinsatz einen Teil seiner eigenen Körperzellen in lebende Pflanzensubstanz umwandelt und aus dieser Masse einen oder mehrere Klone formt, die äußerlich identisch mit dem Original wirken. Im Gegensatz zu einfachen Illusionsklonen sind Holzklone greifbare, materiell vorhandene Körper mit echtem Gewicht und echter Struktur.

Der entscheidende Unterschied zur gewöhnlichen Klon-Technik oder dem Schattendoppelgänger liegt in der physischen Widerstandsfähigkeit. Holzklone verschwinden nicht beim ersten Treffer, sondern nehmen Schaden bis zu einem gewissen Grad auf, bevor sie zerstört werden. Diese Eigenschaft macht sie im Kampf als Köder und Schutzschild deutlich effektiver als andere Klon-Varianten. Gleichzeitig können Holzklone Ninjutsu ausführen, sofern sie über ausreichend Chakra verfügen, da ihnen das Original beim Erschaffen einen Teil seines Chakra-Vorrats mitgibt.

Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist die Reichweite, über die Holzklone operieren können. Andere Klon-Techniken verlieren bei zu großem Abstand zum Original ihre Funktionsfähigkeit oder können keine Informationen zurückübermitteln. Holzklone hingegen können weit vom Anwender entfernt agieren und sich aktiv mit dem Original verständigen. Da sie zudem organische Pflanzenmasse sind, lassen sie sich nahtlos mit natürlichen Bäumen und Büschen verschmelzen und sind damit für Aufklärungsmissionen besonders geeignet. Yamato nutzte diese Eigenschaft wiederholt, um Klone unbemerkt in feindliche Lager oder Verstecke einzuschleusen, die dort selbstständig Informationen sammelten und bei Bedarf Bericht erstatteten.

Die Technik geht auf Hashirama Senju zurück, den Ersten Hokage von Konohagakure und stärksten Holz-Freisetzungs-Anwender der Shinobi-Geschichte. Hashirama besaß die Holz-Freisetzung als angeborenes Kekkei Genkai, das aus der Kombination der Chakranauren Erde und Wasser entsteht und nur äußerst selten natürlich auftritt. Nach Hashiramas Tod galt die Holz-Freisetzung für Jahrzehnte als ausgestorben. Orochimaru versuchte, sie künstlich wiederherzustellen, indem er sechzig entführten Kindern Hashiramas DNS injizierte. Von diesen überlebte nur eines: das Kind, das später unter dem Decknamen Yamato in den Reihen des ANBU aufgenommen wurde. Yamato beherrscht die Holzklon-Technik zuverlässig, auch wenn seine Holz-Freisetzung insgesamt schwächer als die Hashiramas ist, weil die Fähigkeit bei ihm durch genetische Manipulation und nicht durch natürliche Veranlagung entstand.

Im Laufe von Naruto Shippuuden setzte Yamato die Holzklon-Technik in mehreren kritischen Situationen ein. Beim ersten Zusammentreffen mit Orochimaru und Kabuto erschuf er einen Klon als Ablenkung, um seinen Rückzug zu sichern und damit gleichzeitig seine Fähigkeiten zu verschleiern. Später ließ er Holzklone selbstständig die Bewegungen von Sai verfolgen, nachdem dieser verdächtig schien, und erhielt so über den Klon laufend Lageberichte. Die Möglichkeit, den Klon jederzeit durch direkten Körperkontakt umzuformen oder dessen Gestalt anzupassen, erhöht die taktische Flexibilität zusätzlich.

Anwender

Wissenswertes

  • Die Holzklon-Technik ist eine der wenigen Klon-Varianten im gesamten Naruto-Universum, deren Klone physischen Schaden absorbieren können, ohne sofort zu zerfallen, was sie in direkten Konfrontationen deutlich robuster macht als Schatten- oder Illusionsklone.
  • Weil Holzklone aus echter organischer Vegetation bestehen, können sie sich mit Bäumen, Sträuchern und anderen Pflanzen zusammenschließen und so spurlos in natürlichen Umgebungen verschwinden, was sie zum bevorzugten Aufklärungs-Werkzeug Yamatos macht.
  • Von den sechzig Kindern, denen Orochimaru zu Forschungszwecken Hashiramas DNS injizierte, überlebte einzig Yamato (bürgerlicher Name Tenzou) den Prozess und entwickelte funktionsfähige Holz-Freisetzung, weshalb er für Jahrzehnte als einziger lebender Anwender dieser Kekkei Genkai außerhalb Hashiramas galt.
  • Die Technik erfordert die Handzeichen Pferd, Hund und Schlange, was sie im Vergleich zu Hashiramas mächtigen Groß-Holz-Techniken, die teils dutzende Handzeichen verlangen, als verhältnismäßig kompakte und schnell einsetzbare Klon-Methode ausweist.
  • Yamato kann die Form eines bereits erschaffenen Holzklons nachträglich verändern, indem er diesen körperlich berührt und per Chakra umstrukturiert, was taktische Anpassungen im laufenden Einsatz ermöglicht.
  • Im Manga-Kapitel 298 ist ein Holzklon Yamatos als eigenständig agierender Informant dargestellt, der der restlichen Gruppe von Team Kakashi meldet, dass Sai zu Orochimaru übergelaufen ist, und dabei weit vom Original entfernt operiert, was die ungewöhnliche Kommunikationsreichweite dieser Klon-Art unterstreicht.
Inoffizielles Fan-Projekt