technik
Höllenstecher
Der Dritte Raikage konzentriert eine gewaltige Menge Blitz-Chakra in die Fingerspitzen einer Hand und stößt damit zu, um ein Ziel mit der sogenannten stärksten Lanze zu durchdringen.
Beschreibung
Der Höllenstecher (Jigokuzuki) ist die stärkste Offensivtechnik des Dritten Raikage und gilt als eine der mächtigsten Angriffstechniken überhaupt. Der Anwender bündelt eine enorme Menge Blitz-Chakra in die Fingerspitzen einer einzigen Hand und führt einen gezielten Stoß aus, der ähnlich wie Chidori oder Blitzmesser wirkt, jedoch ausschließlich auf Durchschlagskraft ausgelegt ist.
Das besondere Prinzip der Technik besteht darin, dass Intensität, Reichweite und Durchschlagskraft proportional zunehmen, je weniger Finger eingesetzt werden. Es existieren vier Varianten:
Vierfinger-Nukite (Yonhon Nukite): Alle vier Finger werden eingesetzt. Diese Form ist stark genug, um robuste Verteidigungen mit relativer Leichtigkeit zu durchbrechen.
Dreifinger-Nukite (Sanbon Nukite): Drei Finger werden verwendet. Diese Variante ist effektiv gegen verformbare Materialien, die einen Angriff normalerweise durch Nachgeben abfedern würden.
Zweifinger-Nukite: Zwei Finger, entsprechend höhere Konzentration und Kraft.
Einfinger-Nukite (Ippon Nukite): Die stärkste Form. Die Chakra-Konzentration ist so gewaltig, dass sie weit über den Finger hinaus als schmale Spitze reicht. Sie wird als stärkste Lanze (saikyö no hoko) bezeichnet. Mit dieser Form konnte der Dritte Raikage alle Schwänze des Gyüki auf einmal abschneiden. Derselbe Stoß durchbohrte schließlich seine eigene Blitzfreisetzungs-Rüstung und hinterließ die einzige Narbe, die je an seinem Körper zu sehen war.
Die Narbe selbst gilt als Beweis für die unvorstellbare Kraft der Technik: Kein Gegner konnte den Dritten Raikage je verletzen. Nur der Höllenstecher in seiner reinsten Form vermochte es, seinen eigenen Schutz zu durchdringen.

