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Gelel-Regeneration

Die Gelel-Regeneration ist eine außergewöhnliche Heilfähigkeit, die durch das Einpflanzen eines Gelel-Steinsplitters in den Körper entsteht und dem Träger eine Selbstheilungskraft verleiht, die mit jener eines Jinchuuriki des Neun-Schweife-Fuchses vergleichbar ist.

Steckbrief

KlassifikationGelel-Technik (keine Chakra-Technik)
RangUnbekannt
NaturtypKeiner (basiert auf Gelel-Lebensenergie, nicht auf Chakra)
ReichweiteSelbst
HandzeichenKeine
ErstauftrittNaruto Shippuden Film 2: Naruto der Film: Die Legende des Steins von Gelel (2005, Teil I-Zeitraum)
Verwandte TechnikenGelel-Bestien-Form, Gelel-Blast, Plasma-Kugel, Gelel-Rasengan

Beschreibung

Die Gelel-Regeneration ist keine erlernte Ninjutsu-Technik, sondern eine körperliche Fähigkeit, die automatisch einsetzt, sobald ein Splitter des Gelel-Steins chirurgisch in den Körper eines Trägers eingesetzt wurde. Der Gelel-Stein ist ein mineralisches Relikt einer längst vergangenen Zivilisation, das reine Lebensenergie speichert und kanalisiert. Diese Energie ist grundlegend verschieden von Chakra: Während Chakra aus der Verschmelzung physischer und spiritueller Lebenskraft erzeugt wird, ist die Gelel-Energie eine eigenständige Urkraft, die in den unterirdischen Adern des Gesteins ruht und von der alten Gelel-Sippe einst kontrolliert werden konnte.

Wird ein Gelel-Steinsplitter in den Körper eines Trägers implantiert, beginnt die Lebensenergie des Steins in den Organismus zu fließen und diesen dauerhaft zu durchdringen. Wunden schließen sich in kürzester Zeit: Gebrochene Knochen stellen sich von selbst, zerrissenes Gewebe vernarbt in Sekunden, und selbst schwerwiegende innere Verletzungen werden von der Lebensenergie überschrieben. Haido, der Anführer der Gelel-Ritter, demonstrierte die Extremform dieser Fähigkeit, als er direkt aus der Hauptader des Gelel-Stroms schöpfte: Selbst ein vollständig verdrehter Hals heilte bei ihm nahezu augenblicklich. Narutos Rasengan, das normale Ninja außer Gefecht setzen würde, hinterließ an Haido in dieser Phase keinen bleibenden Schaden.

Alle Mitglieder von Haidos Ritterschaft besaßen je einen Gelel-Steinsplitter im Brustkorb, was ihnen neben gesteigerter körperlicher Stärke und Ausdauer auch die Regenerationsfähigkeit verlieh. Die Stärke der Heilung war bei jedem Träger etwas unterschiedlich ausgeprägt. Temujin, Haidos engster Schüler, wies eine Regenerationskraft auf, die annähernd jener Narutos glich, der wiederum durch den Neun-Schweife-Fuchs Kurama passiv geheilt wird. Ranke, Fugai und Kamira profitierten ebenfalls von der Regeneration, trugen darüber hinaus jedoch jeweils individuelle Gelel-Fähigkeiten, die sich in wildtierartigen Transformationen und elementaren Angriffen äußerten.

Ein entscheidender Schwachpunkt der Gelel-Regeneration liegt in der Abhängigkeit von der Gelel-Energiezufuhr selbst. Sobald der Gelel-Stein im Körper des Trägers zerstört oder die Verbindung zur Gelel-Ader gekappt wird, bricht die Heilfähigkeit vollständig zusammen. Naruto und Temujin nutzten dieses Prinzip im Kampf gegen Haido: Sie kanalisierten gemeinsam Gelel-Energie in ein Rasengan und richteten es gegen den Gelel-Stein in Haidos Hand, was den Stein zerbrach und Haido damit seiner scheinbaren Unbesiegbarkeit beraubte. Der Gelel-Stein selbst als Quelle der Lebensenergie gilt nach den Ereignissen des Films als vernichtet, sodass diese Regenerationsfähigkeit nicht mehr reproduzierbar ist.

Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt der Gelel-Regeneration ist ihre offenbar altersbremsende Wirkung. Berichten zufolge schien die Gelel-Energie den natürlichen Alterungsprozess des Trägers zu verlangsamen oder ganz anzuhalten, solange der Stein aktiv Energie lieferte. Diese Eigenschaft wurde von Haido für seine Weltherrschaftspläne instrumentalisiert, da er den Gelel-Stein als Mittel zur Erschaffung eines perfekten, unvergänglichen Kriegerstaates betrachtete. Die alten Gelel-Ader-Karten und das Buch der Gelel waren die einzigen überlieferten Quellen zu dieser verlorenen Zivilisation und ihrem Umgang mit der Energie.

Anwender

Wissenswertes

  • Die Gelel-Regeneration basiert nicht auf Chakra, sondern auf Lebensenergie des Gelel-Steins. Sie ist damit eine der wenigen Fähigkeiten im Naruto-Universum (Teil I), die vollständig außerhalb des Chakra-Systems operiert.
  • Temujins Gelel-Regeneration wurde in dem Film ausdrücklich mit Narutos passiver Heilung durch den Neun-Schweife-Fuchs Kurama verglichen, was die außergewöhnliche Stärke dieser Fähigkeit unterstreicht.
  • Haido konnte in seiner stärksten Form direkt aus der unterirdischen Gelel-Ader schöpfen, was seine Regeneration so weit steigerte, dass selbst ein Rasengan-Volltreffer keine bleibenden Schäden hinterließ.
  • Die einzige belegte Methode, einen Gelel-Träger dauerhaft zu besiegen, war die Zerstörung des Gelel-Steins im Körper des Trägers, nicht das Überwältigen durch rohe Kampfstärke.
  • Mit dem Ende des Films gilt der Gelel-Stein als vernichtet. Die Gelel-Regeneration existiert im Naruto-Kanon damit nicht mehr und tritt in keiner weiteren Geschichte auf.
  • Die altersbremsende Nebenwirkung der Gelel-Energie machte den Stein für Haido besonders wertvoll, da er sich davon die Grundlage für eine unsterbliche Armee erhoffte.
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