biju
Chomei (Siebenschwänziger)
Chomei, auch bekannt als der Siebenschwänzige (Nanabi), ist eines der neun Schwanzbestien aus Naruto. Er ähnelt einem blauen, gepanzerten Nashornkäfer (Kabutomushi) und ist das einzige Bijū, das eine vollständige dauerhafte Verwandlung seiner äußeren Erscheinung durchlaufen hat. Chomei ist mit dem Dorf Takigakure assoziiert und damit das einzige Bijū, das keinem der Fünf Großen Shinobidörfer angehörte. Sein einziger bekannter Jinchūriki ist Fū, eine Kunoichi aus dem Wasserfalldorf.
Steckbrief
| Schweife | 7 |
|---|---|
| Auch bekannt als | Nanabi, Shichibi, Siebenschwänziger, Siebengeschwänzter Gehörnter Käfer |
| Chakra-Natur / Element | Keine bekannte Elementaraffinität (zusammen mit Gyūki das einzige Bijū ohne bekanntes Element) |
| Erstauftritt | Naruto Shippuden, Manga-Kapitel 420 / Anime-Episode 205 (als Bilderwähnung); vollständige Erscheinung im Vierten Shinobi-Weltkrieg-Arc |
| Erscheinung | Blauer, gepanzerter Nashornkäfer mit sechs flügelartigen Schweifen und einem klassischen siebten Schwanz; orangefarbene Augen hinter helmartiger Schädelplatte; sechs Beine, Dornenfortsätze an den Schultern |
Beschreibung
Chomei ist das siebte der neun Bijū, die der Weise der Sechs Pfade, Hagoromo Ōtsutsuki, erschuf, indem er das Chakra des Zehngeschwänzten mittels seiner Technik der Erschaffung aller Dinge in neun eigenständige Wesen aufteilte und jedem einen Namen gab. Zum Zeitpunkt seiner Erschaffung befand sich Chomei noch in einem larvenartigen Frühstadium seiner Entwicklung, besaß aber bereits seine sieben Schweife. Im Laufe der Zeit entwickelte er sich zu seiner endgültigen, vollständig insektoiden Gestalt, was ihn zum einzigen Bijū macht, das dauerhaft eine solche vollständige Metamorphose durchlaufen hat.
Chomei ähnelt einem mächtigen blauen Nashornkäfer (Kabutomushi). Sechs seiner sieben Schweife sehen aus wie große grüne Insektenflügel, die am hinteren Ende seines Körpers wachsen, während der siebte ein klassischer Schwanz ist. Seine Augen leuchten orange hinter einer helmartigen Schädelplatte, und an seinen Schultern befinden sich markante Dornenfortsätze sowie Schlitzöffnungen. Sein Körper ruht auf sechs Beinen.
Chomei hat eine fröhliche, sorgenfreie Persönlichkeit und bezeichnete sich selbst als "Lucky Seven Chomei" (Rakkī Sebun Chōmei), eine Anspielung auf die Tatsache, dass er sieben Schweife besitzt und die Zahl Sieben in vielen Kulturen als Glückszahl gilt. Er verwendete das Wort "Glück" regelmäßig in seinen Aussagen, was seinen unbeschwerten Charakter widerspiegelt.
Als Bijū verfügt Chomei über gigantische Mengen an Chakra und kann die Bijūdama (Schwanzbestienball) einsetzen. Seine Flügel erlauben ihm echten Flug und er kann damit blendendes Schimmerpulver versprühen, das die Sicht der Gegner eintrübt. Im Kampf setzt er außerdem insektenbasierte Angriffstechniken ein, darunter Bisse und Rammstöße mit seinem Horn. Im Anime wird zudem gezeigt, dass Chomei einen Kokon bilden kann, der Chakra-Absorptionstechniken blockiert. Seine Widerstandsfähigkeit ist enorm: Er konnte sogar einen heftigen Aufprall durch Kurama (Neungeschwänzter) verkraften, ohne nachhaltig geschwächt zu werden.
Chomei war mit Takigakure, dem Dorf des verborgenen Wasserfalls, verbündet und wurde durch Hashirama Senjus Vermittlung an das Dorf übergeben. Damit war Chomei das einzige Bijū, das keinem der Fünf Großen Shinobidörfer angehörte, was Takigakure eine besondere Stellung unter den kleineren Dörfern verlieh. Sein einziger namentlich bekannter Jinchūriki ist die Kunoichi Fū. Nach Fūs Gefangennahme durch die Akatsuki wurde Chomei aus ihr herausgelöst und im Dämonischen Äußeren Pfad-Statuen-Siegel versiegelt. Während des Vierten Shinobi-Weltkriegs wurde Chomei durch Tobi aus dem Siegel befreit und als einer der kontrollierten Bijū eingesetzt, bis er schließlich von Naruto Uzumaki auf seine wahre Natur angesprochen wurde und sich befreien konnte.
Träger (Jinchūriki)
Charaktere mit Teilfähigkeiten
- Obito Uchiha: Obito Uchiha implantierte einen Chakra-Empfänger in die per Edo-Tensei wiedererweckte Fū und versiegelte Chomei erneut in ihr. Per Rinnegan und Sharingan kontrollierte er sie als eine seiner Sechs Wege des Schmerzes während des Vierten Großen Shinobi-Krieges. Er zwang Chomei zur Tailed-Beast-Mode-Transformation und setzte Chomeis Fähigkeiten im Kampf gegen Naruto Uzumaki und Killer B ein. Obito war zu keiner Zeit selbst Jinchuriki von Chomei. Nachdem Obito den Zehngeschwänzten in sich versiegelte, enthielt sein Körper die zusammengeführten Chakras aller neun Schwanzbestien, darunter auch Chomeis Chakra. Der Zehngeschwänzte besteht aus den vereinten Chakras aller neun Bijū; als dessen Jinchuriki war Obito damit indirekter Träger von Chomeis Chakra. Er war nie direkt Jinchuriki von Chomei selbst.
- Naruto Uzumaki: Während des Vierten Großen Shinobi-Krieges übertrug Chomei einen Teil seines Chakras direkt an Naruto Uzumaki. Dieses Chakra verblieb dauerhaft in Naruto und ermöglichte ihm, Chomei und alle anderen Schwanzbestien in seiner eigenen Seele zu treffen. Naruto ist einzig der Jinchuriki Kuramas, nie der Chomeis, nutzte aber Chomeis übertragenes Chakra als Teil seiner gesteigerten Kräfte im Krieg.
- Madara Uchiha: Madara Uchiha versiegelte den Zehngeschwänzten in sich und wurde so dessen Jinchuriki. Da der Zehngeschwänzte das ursprüngliche Wesen ist, aus dem alle neun Bijū erschaffen wurden, enthielt Madaras Körper als Zehngeschwänzter-Jinchuriki die Chakras aller Schwanzbestien einschließlich Chomeis. Er war nie direkt Jinchuriki von Chomei selbst.
Wissenswertes
- Chomeis Name (重明) könnte eine Anspielung auf Kamo no Chōmei sein, einen japanischen Dichter und buddhistischen Mönch des 12. Jahrhunderts, der sich aus der Gesellschaft zurückzog und als Einsiedler außerhalb der Hauptstadt lebte. Chōmei ist vor allem für seine naturkundlichen Aufzeichnungen über Naturkatastrophen bekannt.
- Chomei ist das einzige Bijū, das dauerhaft eine vollständige äußere Metamorphose durchlaufen hat: Bei seiner Erschaffung durch Hagoromo befand er sich noch in einem larvenartigen Frühstadium, entwickelte sich aber zur endgültigen Käferform weiter.
- Chomei und Gyūki sind die einzigen der neun Bijū ohne eine bekannte Chakra-Elementarffinität.
- Chomei war das einzige Bijū, das mit einem Dorf außerhalb der Fünf Großen Shinobinationen verbündet war: Takigakure, das Dorf des verborgenen Wasserfalls, gilt nicht als Großes Dorf.
- Die Selbstbezeichnung "Lucky Seven Chomei" ist eine direkte Anspielung auf die westliche und ostasiatische Tradition, die Sieben als Glückszahl zu betrachten. Im Japanischen steht die Sieben (七, Nana/Shichi) ebenfalls für Glück, unter anderem im Konzept der Sieben Glücksgötter (Shichifukujin).
- Chomeis Jinchūriki Fū war in Takigakure aufgewachsen und wurde vom Dorfältesten Shibuki wie eine Schutztochter behandelt. Trotz ihrer Isolation als Jinchūriki wünschte sie sich sehnlichst Freundschaft, was sie dazu veranlasste, an den gemeinsamen Chūnin-Prüfungen von Konoha und Suna teilzunehmen.
- Im Anime kann Chomei einen Kokon erzeugen, der Chakra-Absorptionstechniken vollständig blockiert, was ihn im Kampf gegen Ninjutsu, das auf Chakra-Diebstahl basiert, besonders widerstandsfähig macht.

