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Chimera-Technik

Die Chimera-Technik ist ein Kinjutsu, das der abtrünnige Konoha-Nin Hiruko entwickelte, um seinen angeborenen Mangel an besonderen Fähigkeiten zu überwinden. Sie erlaubt es dem Anwender, die Körper anderer Shinobi mit dem eigenen zu verschmelzen und dabei deren Kekkei Genkai, körperliche Eigenschaften und Chakra dauerhaft zu übernehmen.

Steckbrief

Entwickelt vonHiruko
KlassifikationNinjutsu, Kinjutsu, Chakra-Absorptionstechnik
RangUnbekannt
NaturtypKeiner (absorbiert fremde Naturtypen)
ReichweiteNahkampf
HandzeichenUnbekannt
ErstauftrittNaruto Shippūden: The Movie: The Will of Fire (Film 3, 2009)
Verwandte TechnikenLebende-Leiche-Reinkarnation, Dunkle Freisetzung: Einsaugendes Maul, Sturm-Freisetzung: Geheimnisvoller Dämonendrachensturm

Beschreibung

Die Chimera-Technik wurde von Hiruko erschaffen, einem ehemaligen Konoha-Shinobi und Zeitgenossen der Sannin, der ohne jegliche angeborene Sonderfähigkeiten auf die Welt kam. Sein ursprüngliches Ziel war es, getrennte lebende Organismen zu einem einzigen Mischwesen zu vereinen, das die Merkmale aller Ausgangskörper in sich trägt und so einen synthetischen Überorganismus bildet.

Nachdem Hiruko Kakashi mit dem Sharingan beobachtet hatte, richtete er die Technik auf die gezielte Absorption von Kekkei Genkai aus. Durch die Verschmelzung der Körper anderer Shinobi mit dem eigenen kann er deren vererbte Grenzfähigkeiten, körperliche Stärke, besondere Züge sowie ihr gesamtes Chakra dauerhaft übernehmen. Die aufgenommenen Eigenschaften werden zu einem festen Bestandteil von Hirukos eigenem Körper.

Die Technik erfordert tiefgreifende körperliche Veränderungen: Um fremde Körper aufnehmen zu können, braucht Hiruko entsprechenden Platz im eigenen Körper. Das zeigt sich äußerlich durch schwere Narben und Heftklammern an seiner Brust und an seinen Seiten. Sein Körper wirkt dadurch ausgezehrt und entstellt, mit einem abnorm vergrößerten, ausgehängten Kiefer und vertrockneten Zähnen.

Bis zum Zeitpunkt der Handlung hat Hiruko mit dieser Methode vier Kekkei Genkai geraubt: Stahl-Freisetzung (Stahlnatur, macht ihn unverwundbar gegenüber Kenjutsu), Schnell-Freisetzung (Geschwindigkeit, macht ihn unverwundbar gegenüber Taijutsu), Dunkel-Freisetzung (macht ihn unverwundbar gegenüber Ninjutsu) sowie Sturm-Freisetzung. Die Kombination dieser vier Naturen macht Hiruko nahezu unbesiegbar gegenüber den drei klassischen Kampfstilen der Shinobi.

Die Chimera-Technik hat jedoch eine feste Obergrenze: Allein durch sie kann ein Anwender maximal vier Kekkei Genkai absorbieren, und selbst diese Absorption ist nach Narutopedia-Angaben unvollständig und an bestimmte Bedingungen geknüpft. Um eine fünfte Kekkei Genkai aufzunehmen, plant Hiruko, sein Ziel auf Kakashis Sharingan auszudehnen, was eine besondere Erweiterung der Technik erfordern würde.

Neben der Selbstmodifikation setzen Hiruko und seine Gefolgsleute die Technik auch ein, um mächtige Chimera-Kreaturen zu erschaffen, die die Merkmale mehrerer Tiere in sich vereinen und als Kampfmittel eingesetzt werden.

Anwender

Wissenswertes

  • Die Chimera-Technik ist ein Kinjutsu, also eine verbotene Technik: Hirukos Forschungsergebnisse wurden nach dem Dritten Shinobi-Weltkrieg entdeckt, woraufhin er nach eigener Aussage vom Dritten Hokage zur Strecke gebracht werden sollte und das Dorf als Nuke-nin verlassen musste.
  • Hiruko war ein enger Freund und Zeitgenosse der Drei Sannin (Jiraiya, Tsunade, Orochimaru), bevor er zum abtrünnigen Shinobi wurde.
  • Die vier gestohlenen Kekkei Genkai ergänzen sich strategisch: Dunkel-Freisetzung schützt vor Ninjutsu, Stahl-Freisetzung vor Kenjutsu und Schnell-Freisetzung vor Taijutsu, was Hiruko gegen alle drei klassischen Kampfformen immun macht.
  • Die körperlichen Narben und Metallklammern an Hirukos Oberkörper sind kein Schmuck, sondern notwendige strukturelle Anpassungen seines Körpers, um die verschmolzenen fremden Körperteile aufzunehmen.
  • Die Technik erscheint ausschließlich in dem Film Naruto Shippūden: The Movie: The Will of Fire (2009) und ist kein Bestandteil des Manga-Hauptkanons.
  • Der Name bezieht sich auf die Chimäre der griechischen Mythologie, ein Mischwesen aus Löwe, Ziege und Schlange, was die körperverschmelzende Natur der Technik treffend widerspiegelt.
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