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Blitzstil: Vier-Pfeiler-Fessel

Vier riesige Steinsäulen schießen aus dem Boden rings um den Gegner empor und entladen zwischen sich gewaltige Blitze, die das Ziel bewegungsunfähig machen und schwer verletzen können.

Steckbrief

KlassifikationNinjutsu
RangUnbekannt
NaturtypBlitz
ReichweiteNah, Mittel, Fern
HandzeichenWidder, Eber, Hund, Vogel, Hase
ErstauftrittManga-Kapitel 425 / Anime-Folge 160 (Naruto Shippuden, Teil II)
Verwandte TechnikenBlitzstil: Sechzehn-Pfeiler-Fessel

Beschreibung

Der Blitzstil: Vier-Pfeiler-Fessel (Raiton: Shichū Shibari) ist eine Ninjutsu-Technik des Blitzelementes, bei der der Anwender vier mächtige Steinsäulen aus dem Boden erzwingt, die das Ziel von allen vier Seiten umstellen. Sobald die Pfeiler ihre endgültige Position eingenommen haben, schießen sie massive Blitzentladungen zwischen sich hindurch, die alles innerhalb des gebildeten Vierecks unter Strom setzen. Das Ziel wird durch die elektromagnetische Kraft fixiert, gelähmt und dabei gleichzeitig mit erheblichem Schaden belegt. Die Kombination aus Immobilisierung und Energieentladung macht die Technik sowohl zur Gefangennahme als auch zur Kampfunfähigmachung von Gegnern geeignet.

Besonders auffällig ist eine Eigenheit, die auf den ersten Blick widersprüchlich wirkt: Obwohl die Technik offiziell als Blitzstil-Ninjutsu klassifiziert ist, erzeugt sie in ihrem ersten Schritt massive Steinformationen aus dem Boden, was normalerweise dem Erdstil entspricht. Die Narutopedia hält diesen Umstand ausdrücklich fest. Es ist möglich, dass der Anwender entweder über beide Naturtypen verfügt oder die Steinpfeiler durch eine chakragesteuerte Bodenmanipulation erschafft, die nicht als eigenständige Erdstil-Technik gewertet wird. Der blitzartige Kern der Technik liegt in der Entladungsphase zwischen den Pfeilern, die den Feind gefangen hält.

Die Technik wurde erstmals in Manga-Kapitel 425 gezeigt, im Anime in Folge 160 von Naruto Shippuden. Ihr Einsatz fiel in die Zeit von Pains Angriff auf Konohagakure. Der ANBU-Kämpfer Zo nutzte die Vier-Pfeiler-Fessel gemeinsam mit zwei weiteren namenlosen ANBU-Hauptmännern, um eines von Pains Beschworenen-Tieren, den mehrköpfigen Riesenhund, zu bekämpfen und zu immobilisieren. Der kooperative Einsatz mehrerer Shinobi erhöhte dabei die Wirkung erheblich.

Zos Variante der Technik schließt eine noch mächtigere Steigerung ein: In Zusammenarbeit mit einem Partner, der den Erdstil: Schlammige Erde beherrscht, lassen sich die Pfeiler mit einer dicken Schlammschicht bedecken. Dadurch entsteht eine geschlossene ofenähnliche Struktur, die das gefangene Ziel vollständig einhüllt. Diese erweiterte Form ist unter dem Namen Blitzstil: Sechzehn-Pfeiler-Fessel bekannt und gilt als deutlich wirkungsvoller als die Grundform, da sie das Ziel nicht nur fesselt, sondern vollständig einschließt.

Anwender

C

Wissenswertes

  • Trotz ihrer Klassifikation als Blitzstil-Ninjutsu beginnt die Technik mit der Erschaffung physischer Steinsäulen aus dem Boden, was sie in ihrem ersten Schritt strukturell einer Erdstil-Technik ähnelt. Die Narutopedia vermerkt diesen Widerspruch explizit.
  • Die Technik wurde im Manga in Kapitel 425 und im Anime in Folge 160 von Naruto Shippuden das erste Mal gezeigt, mitten in Pains verheerendem Angriff auf das Blätterdorf.
  • Der einzige namentlich bekannte Anwender ist der ANBU-Kämpfer Zo, der die Technik im Verbund mit zwei weiteren ANBU-Hauptmännern gegen Pains Riesenhund-Beschwörung einsetzte.
  • Die Vier-Pfeiler-Fessel ist die Basis für die stärkere Variante Blitzstil: Sechzehn-Pfeiler-Fessel, bei der sechzehn Pfeiler statt vier eine geschlossene Ofenstruktur bilden, die das Ziel vollständig einsperrt.
  • Die Sechzehn-Pfeiler-Fessel wird als Teil einer Kombinations-Sequenz aus drei Techniken eingesetzt: zunächst Erdstil: Klebriger Erdenfall, dann die Sechzehn-Pfeiler-Fessel und abschließend Feuerstil: Keramik-Brenntechnik, die das erhärtende Schlammgehäuse mit Flammen von innen ausfüllt.
  • Der japanische Name lautet Raiton: Shichū Shibari, wobei Shichū Vier Säulen und Shibari Fesselung bedeutet, der Name beschreibt also präzise den Mechanismus der Technik.
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