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Blitzfreisetzung

Die Blitzfreisetzung ist eine der fünf elementaren Chakra-Naturen und gilt als die Kernkompetenz der Shinobi aus Kumogakure, insbesondere der Raikage-Linie. Der Zweite Raikage beherrschte die Blitzfreisetzung und setzte sie als Grundlage seiner Kampfkraft ein, bevor er durch den Hinterhalt der Gold-und-Silber-Brüder ums Leben kam.

Steckbrief

KlassifikationNinjutsu
RangUnbekannt
NaturtypBlitz
ReichweiteUnbekannt
HandzeichenUnbekannt
ErstauftrittManga-Kapitel 527 / Anime-Folge 269 (Naruto Shippuuden, Teil II)
Verwandte TechnikenBlitzfreisetzung: Chakra-Modus, Blitzfreisetzung: Lariat, Blitzfreisetzung: Doppel-Lariat, Schwarzer Blitz

Beschreibung

Die Blitzfreisetzung (Raiton) ist eine der fünf grundlegenden Chakra-Naturumwandlungen in der Shinobi-Welt. Anwender formen ihr Chakra zu elektrischer Energie, die auf unterschiedlichste Weise eingesetzt werden kann: von konzentrierten Entladungen gegen einzelne Ziele über die Aufladung von Waffen bis hin zur vollständigen Ummäntelung des eigenen Körpers mit leitfähigem Chakra. Blitzfreisetzung ist von Natur aus stark gegen Erdfreisetzung und schwach gegenüber Windfreisetzung. In Kombination mit Wasserfreisetzung kann sie deren Reichweite erhöhen oder dem Wasser eine lähmende Wirkung verleihen.

Der Zweite Raikage trug den Titel A und war das zweite Oberhaupt des Versteckten Wolkendorfes Kumogakure im Land des Blitzes. Bevor er zum Raikage ernannt wurde, diente er dem Ersten Raikage jahrelang als persönlicher Leibwächter, was seine außergewöhnliche Kampffähigkeit und sein Vertrauen in dieser Rolle unter Beweis stellt. Als Shinobi des Landes des Blitzes verfügte er über die Blitzfreisetzung als Chakra-Natur, wie es für die Raikage-Linie charakteristisch ist. Die genauen Kampftechniken, die er im Einsatz zeigte, sind in der Naruto-Reihe nicht im Detail dokumentiert, da seine Screentime auf Rückblenden beschränkt blieb.

Seine Regentschaft war diplomatischer Natur und von dem Bestreben geprägt, Kumogakure in ein friedliches Verhältnis mit anderen Großdörfern zu bringen. Zu diesem Zweck schloss er ein formales Bündnis mit Konohagakure und dessen Zweitem Hokage Tobirama Senju. Beide Kage trafen sich zur Unterzeichnungszeremonie, die jedoch in einem Hinterhalt endete. Die Gold-und-Silber-Brüder Kinkaku und Ginkaku, die innerhalb Kumogakures einen Staatsstreich planten, griffen die Zeremonie mit Chakra des Neungeschwänzten Fuchses und den Werkzeugen der Sechs Pfade an. Dabei wurden der Zweite Raikage und seine Eskorte überwältigt. Der Zweite Raikage starb bei dem Anschlag, während der Zweite Hokage den Angriff überlebte, indem er Ginkaku tötete und floh.

Die Blitzfreisetzung als solche ist im Verborgenen Wolkendorf eine weitverbreitete und systematisch gepflegte Kampftradition. Die Raikage-Linie entwickelte im Laufe der Generationen aus der Blitzfreisetzung eine eigene Kampfschule, den sogenannten Nintaijutsu-Stil, der Ninjutsu und Taijutsu zu einer Einheit verbindet. Der Dritte Raikage gilt als Entwickler des Blitzfreisetzungs-Chakra-Modus, bei dem der Körper vollständig mit Blitzchakra ummantelt wird. Dadurch werden Nervensystem, Reflexe und Körperstärke auf ein unmenschliches Niveau angehoben, und der Modus dient gleichzeitig als Panzerung gegen Angriffe. Der Vierte Raikage verfeinerte diesen Modus weiter und machte ihn zu seinem Markenzeichen. Ob der Zweite Raikage diese Form bereits kannte oder einsetzte, geht aus den Quellen nicht hervor.

Im Verlauf des Vierten Großen Shinobi-Weltkrieges wurde der Zweite Raikage durch die Technik Unreine Weltreinkarnation als Geist beschworen. In dieser Form half er dabei, Team 7, die neun Bijuu und Uchiha Madara in die Shinobi-Welt zurückzutransportieren, bevor er ins Reine Land zurückkehrte. Dieser Auftritt ist gleichzeitig sein einziger aktiver Einsatz in der Reihe. Die Blitzfreisetzung gilt in diesem Kontext als sein dokumentiertes Chakra-Element, auch wenn er im Kampf selbst nicht ausführlich gezeigt wird.

Blitzfreisetzung kann auf vielfältige Arten genutzt werden. Einfachere Anwendungen umfassen das Leiten von Blitzchakra in Ninja-Werkzeuge, um deren Schneidkraft zu erhöhen oder Gegner zu betäuben. Fortgeschrittenere Techniken konzentrieren das Chakra in den Händen für durchdringende Angriffe wie das Chidori oder den Lariat. Die höchste Stufe ist die vollständige Körperummantelung im Chakra-Modus, die Geschwindigkeit, Kraft und Verteidigung gleichzeitig verstärkt und das Nervensystem elektrisch stimuliert, um Reaktionszeiten auf ein Minimum zu senken. Blitzfreisetzung kombiniert mit anderen Naturelementen ergibt Kekkei-Genkai wie Sturm-Freisetzung (Blitz und Wasser).

Anwender

Wissenswertes

  • Der Zweite Raikage trägt wie alle bekannten Raikage den Titel A, ein Brauch des Verborgenen Wolkendorfes, bei dem der jeweils stärkste Kämpfer des Dorfes diesen Namen als Zeichen von Macht und Kontinuität übernimmt.
  • Sein erster und einziger aktiver Auftritt in der Naruto-Reihe findet in Manga-Kapitel 527 beziehungsweise Anime-Folge 269 statt, also tief im Vierten Großen Shinobi-Weltkrieg, und beschränkt sich auf eine Rückblende sowie einen kurzen aktiven Moment als Edo-Tensei-Geist.
  • Die Gold-und-Silber-Brüder Kinkaku und Ginkaku, die den Zweiten Raikage töteten, hatten zuvor den Neungeschwänzten Fuchs verschluckt und überlebt, wodurch sie dauerhaft Bijuu-Chakra in ihren Körpern trugen, was ihre Kampfkraft weit über normales Niveau hob.
  • Der Zweite Raikage und der Zweite Hokage Tobirama Senju starben laut der Naruto-Lore in derselben Epoche: Tobirama fiel kurz nach diesem Ereignis ebenfalls im Kampf, als er sich opferte, um Hiruzen Sarutobi als seinen Nachfolger zu bestimmen und zu retten.
  • Blitzfreisetzung ist elementar stark gegen Erdfreisetzung, weil elektrische Entladungen durch leitfähige Materialien wie Gestein geleitet werden können, und schwach gegen Windfreisetzung, da Windchakra die elektrische Leitfähigkeit unterbricht.
  • Die Kombination von Blitz und Wasser erzeugt die Kekkei-Genkai Sturm-Freisetzung, die unter anderem von Darui, dem Fünften Raikage, beherrscht wird und Blitzstrahlen mit flüssiger Führung kombiniert.
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