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Bijuu-Achtschwänze-Twist

Nach vollständiger Transformation in den Achtschweif wickelt Killer B die acht Schwänze des Gyuuki eng um sich, streckt sie dann mit brutaler Kraft aus und versetzt den riesigen Körper in eine rasante Rotation, die verheerende Windböen und weiträumige Zerstörung erzeugt.

Steckbrief

Entwickelt vonKiller B / Gyuuki
KlassifikationNinjutsu / Taijutsu
RangUnbekannt
NaturtypKeiner (physische Rotationskraft, keine Elementumwandlung)
ReichweiteNahkampf / Mittel (Windwirkung im Umkreis)
HandzeichenKeine
ErstauftrittManga-Kapitel 566 / Anime-Folge 325 (Naruto Shippuuden, Teil II)
Verwandte TechnikenBijuudama, Bijuu-Lariat, Bijuu-Tintenklon, Bijuu-Modus

Beschreibung

Der Bijuu-Achtschwänze-Twist (Bijuu Hachimaki no Jutsu) ist eine Kampftechnik, die ausschließlich Killer B in seiner vollständigen Bijuu-Transformation als Gyuuki, der Achtschweif-Bestie, einsetzen kann. Die Technik macht sich die einzigartige Anatomie des Gyuuki zunutze: acht mächtige Tintenfisch-ähnliche Tentakel-Schwänze, die im vollständig transformierten Zustand unabhängig voneinander kontrolliert werden können. Killer B wickelt diese Schwänze in einer koordinierten Bewegung fest um den massiven Körper des Gyuuki, bis sie ihn straff umschließen wie die Wicklungen eines Seils. In einem explosiven Kraftakt streckt er dann alle acht Schwänze gleichzeitig mit enormer physischer Stärke aus, was den gesamten Körper in eine sich steigernde Rotationsbewegung versetzt.

Die physikalische Wirkung der Rotation ist gewaltig. Gyuukis Körper dreht sich mit zunehmender Geschwindigkeit um die eigene Achse und erzeugt dabei Zentrifugalkräfte, die alles in unmittelbarer Reichweite treffen. Die wichtigste Waffe ist jedoch nicht der direkte physische Kontakt, sondern die durch die schnelle Rotation erzeugten Windböen. Die riesige Masse des Gyuuki peitscht die Luft mit solcher Kraft, dass in einem weiten Radius um den rotierenden Körper gewaltige Windstöße entstehen, die Bäume entwurzeln, Felsen zertrümmern und das Gelände in einem großen Umkreis vollständig verwüsten können. Die Technik besitzt damit sowohl eine Nahkampf-Komponente durch den rotierenden Körper selbst als auch eine Mittelstrecken-Wirkung durch die entfesselten Winde.

Killer B setzte den Bijuu-Achtschwänze-Twist im Vierten Großen Shinobi-Weltkrieg ein. In Manga-Kapitel 566 transformierte er sich inmitten eines Kampfes gegen die unter Tobis Kontrolle stehenden wiedererweckten Jinchuuriki in seinen vollständigen Bijuu-Zustand. Ao registrierte die Transformation über seine Sensing-Fähigkeiten und meldete sie dem Hauptquartier der Alliierten Shinobi-Kräfte. B setzte die Technik ein, um das Terrain zu verwüsten und die gegnerischen Jinchuuriki zurückzudrängen, was die enorme Flächenwirkung und Reichweite des Angriffs verdeutlicht. Der Einsatz dieser Technik im Weltkrieg unterstreicht, dass sie primär zur Gefechtsfeldkontrolle und zur Bedrohung mehrerer Gegner gleichzeitig gedacht ist, nicht zur Bekämpfung eines einzelnen Ziels in einem Präzisionsangriff.

Die Technik ist eng an die besondere Beziehung zwischen Killer B und Gyuuki gebunden. Nur weil B und Gyuuki in vollständiger Harmonie arbeiten und B die Kontrolle über alle acht Schwänze koordiniert ausüben kann, ist die präzise Wickel-und-Streck-Bewegung überhaupt möglich. Ein Jinchuuriki ohne vollständige Kontrolle über sein Bijuu könnte die notwendige Koordination nicht aufbringen. In diesem Sinne ist der Bijuu-Achtschwänze-Twist nicht nur eine Demonstration roher Kraft, sondern auch ein Ausdruck der einzigartigen Partnerschaft zwischen dem Kumo-Ninja Killer B und dem Achtschweif Gyuuki, die beide als gleichberechtigte Kämpfer in einer Technik zusammenwirken.

Anwender

Wissenswertes

  • Die Technik ist strukturell mit dem Prinzip der Acht Trigrams Rotating Heaven (Hakkesho Kaiten) des Hyuuga-Clans vergleichbar: Beide Techniken nutzen Rotation als primäres Kampfprinzip, verwenden aber völlig unterschiedliche Energiequellen und Mechanismen.
  • Der japanische Begriff Hachimaki (八巻き) bedeutet wörtlich acht Wicklungen oder acht Windungen und beschreibt präzise den Ablauf der Technik, bei der die acht Schwänze vor der Streckung fest um den Körper gewickelt werden.
  • Die von der Technik erzeugten Windböen entstehen rein physikalisch durch Rotationskraft und nicht durch eine Windelement-Naturtransformation, weshalb die Technik trotz ihrer offensichtlichen Windwirkung keinem Naturelement zugeordnet wird.
  • Ao, der Mizukage-Berater mit dem durch Kekkei Genkai gestohlenen Byakugan, war in der Lage, Killer Bs vollständige Bijuu-Transformation unmittelbar zu erkennen und an das Hauptquartier zu melden, was zeigt, wie massiv die Chakra-Signatur des verwandelten Gyuuki ist.
  • Gyuuki ist nach dem Kyuubi die zweitmächtigste Schweifbestie und besitzt mit seinen acht Tentakeln eine unter den Bijuu einzigartige Körperanatomie, die diese Technik erst ermöglicht. Keine andere Bestie verfügt über eine vergleichbare Schwanz-Struktur, die gezielt als Rotationsanker eingesetzt werden kann.
  • Der Kampf in Kapitel 566 trägt den Titel Eyes and Beasts (Augen und Bestien) und zeigt den Höhepunkt eines der intensivsten Bijuu-Schlachtzüge des gesamten Weltkriegs-Arcs, in dem Killer B und Naruto gemeinsam gegen mehrere kontrollierte Jinchuuriki kämpfen.
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