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Bijūdama
Die Bijūdama ist die ultimative angeborene Technik aller Schweifbestien und ihrer Jinchuuriki: eine aus positivem schwarzem und negativem weißem Chakra im Verhältnis 8:2 geformte Vernichtungskugel, die Rōshi als Jinchuuriki des Vier-Schweife Son Gokū beherrscht.
Steckbrief
| Klassifikation | Ninjutsu |
|---|---|
| Rang | S-Rang |
| Naturtyp | Keiner (Verdichtung von positivem und negativem Chakra ohne Elementumwandlung) |
| Reichweite | Mittel bis Fern |
| Handzeichen | Keine |
| Erstauftritt | Manga-Kapitel 519 / Anime-Folge 167 (Naruto: Shippuuden, Teil II) |
| Verwandte Techniken | Bijūdama-Rasenshuriken, Kontinuierliche Bijūdama, Kooperations-Bijūdama, Super-Mini-Bijūdama, Lava-Freisetzung: Magma-Rüstung |
Beschreibung
Die Bijūdama (尾獣玉, wörtlich: Schweifbestien-Kugel) ist die mächtigste angeborene Technik aller neun Schweifbestien und gilt als eine der zerstörerischsten Kräfte der gesamten Ninja-Welt. Die Technik entsteht, indem positives schwarzes Chakra und negatives weißes Chakra im zwingenden Verhältnis von acht zu zwei gemischt, verdichtet und in der Mundöffnung zur Kugel geformt werden, bevor das Projektil auf das Ziel abgefeuert wird. Gyūki, der Acht-Schweife, beschrieb den Vorgang als dem Erbrechen ähnlich. Bereits in ruhendem Zustand besitzt die fertige Kugel eine so extreme Dichte, dass sie beim Aufliegen auf dem Boden tiefe Krater hinterlässt.
Rōshi war ein Shinobi aus Iwagakure und der Jinchuuriki des Vier-Schweife Son Gokū. Er wurde als junger Mann zum Träger der Bestie bestimmt, mehr als vierzig Jahre vor dem Vierten Shinobi-Weltkrieg. Als perfekter Jinchuuriki konnte Rōshi Son Gokū vollständig manifestieren und dessen Bijūdama einsetzen. Die außergewöhnliche Verbindung zwischen Rōshi und Son Gokū ermöglichte ihm zudem den Zugang zur Lava-Freisetzung, dem Kekkei Genkai der Bestie, das Feuer- und Erd-Chakra kombiniert. Mit dieser Fähigkeit schuf Rōshi glühend heiße Magma-Rüstungen um seinen Körper, die jeden Gegner verbrannten, der ihn berührte oder auch nur in unmittelbare Nähe geriet.
Der einzigartige Aspekt von Rōshis Bijūdama liegt in der Kombination mit Son Gokūs Lava-Freisetzung. Son Gokū kann durch seine Verbindung von Feuer- und Erd-Release Vulkane erschaffen und einen Strom grün gefärbten Feuers speien. Diese Eigenschaft macht die Bijūdama in Rōshis Händen besonders gefährlich, da das Umfeld eines Kampfes durch die Lava-Elemente zusätzlich kontrolliert wird. Rōshi kann die Bijūdama direkt aus dem vollständig manifestierten Vier-Schweife-Körper heraus einsetzen, was ihr maximale Kraft verleiht.
Rōshi wurde von den Akatsuki-Mitgliedern Kisame Hoshigaki und Itachi Uchiha aufgespürt. Kisame stellte sich ihm allein und nutzte gezielt die Schwäche Rōshis gegenüber Wasser-Freisetzung aus, um ihn trotz heftiger Gegenwehr zu besiegen und zu fangen. Nach der Gefangennahme wurde Son Gokū aus Rōshis Körper extrahiert, was dessen Tod zur Folge hatte. Im Vierten Shinobi-Weltkrieg wurde Rōshi durch Kabutos Edo-Tensei-Technik wiedererweckt und kämpfte unter Tobis Kontrolle gegen Naruto und Killer B. Auch als Reinkarnierter setzte er die vollständige Bijuu-Transformation und die damit verbundene Bijūdama ein. Son Gokū bemerkte nach der Befreiung, dass Rōshi genauso sturköpfig gewesen sei wie Ōnoki, der Dritte Tsuchikage, und dass er die Bestie in über vierzig Jahren nie beim Namen genannt hatte, weil er sich noch nicht weich genug dafür gefühlt habe.
Die Bijūdama kann grundsätzlich auf mehrere Weisen abgefeuert werden. Am häufigsten wird sie als Wurfgeschoss entladen, das beim Aufprall in einem massiven Flächenbeben explodiert. Alternativ kann sie als gebündelter Strahl aus dem Maul entladen werden, was die Wirkungsfläche einengt, die Durchschlagskraft aber stark erhöht. Rōshis Bijūdama in Bijuu-Form war stark genug, um Killer B in seiner Tintenfisch-Bijuu-Form erhebliche Distanzen wegzuschleudern, was ihre rohe Aufprallkraft unterstreicht.
Anwender
Wissenswertes
- Rōshi war über vierzig Jahre lang Jinchuuriki des Vier-Schweife Son Gokū und gilt als einer der wenigen Menschen, die eine vollständige Kontrolle über die Bijuu-Transformation erreichten, ohne jemals eine enge emotionale Verbindung zur Bestie herzustellen.
- Son Gokū trägt den vollen Ehrennamen Seiten Taisei Son Gokū, was grob als Großer Weiser, dem Himmel ebenbürtig übersetzt werden kann, eine direkte Anspielung auf die gleichnamige Affenfigur aus dem chinesischen Roman Reise in den Westen.
- Rōshi nannte Son Gokū während ihrer gesamten gemeinsamen Zeit nie beim Namen, weil er eigenen Aussagen zufolge noch nicht weich genug dafür sei. Son Gokū kommentierte dies nach der Befreiung und verglich Rōshis Dickköpfigkeit mit der des Dritten Tsuchikage Ōnoki.
- Kisame Hoshigaki nutzte gezielt Wasser-Freisetzung gegen Rōshi, weil Feuer-basierte Lava-Techniken gegenüber Wasser eine klare Schwäche aufweisen. Diese taktische Überlegung war ausschlaggebend für Rōshis Niederlage trotz seiner enormen Kampfkraft als perfekter Jinchuuriki.
- Im Vierten Shinobi-Weltkrieg konnte Naruto Uzumaki durch sein Bijuu-Chakra-Gespür Rōshi und die anderen Edo-Tensei-Jinchuuriki befreien, indem er Son Gokū direkt in Kontakt mit der eigenen Chakraerinnerung Hagoromos brachte.
- Die Bijūdama einzelner Bijuu ist nicht gleich stark. Son Gokūs Version scheint laut Narutopedia-Quellen zusammen mit Matatabi, Isobu, Kokuō, Saiken und Chōmei auf einer mittleren Stufe zu liegen, die nach Deflektierung durch Naruto jeweils ganze Bergmassive vernichtete.

