technik
Bienen-Honig-Technik
Eine Geheimtechnik des Kamizuru-Clans, bei der der Anwender Bienen beschwört, die beim Angriff klebrigen Honig absondern und den Gegner bewegungsunfähig machen.
Steckbrief
| Entwickelt von | Kamizuru-Clan |
|---|---|
| Klassifikation | Hiden, Ninjutsu |
| Rang | C-Rang |
| Naturtyp | Keiner |
| Reichweite | Nah bis Mittel |
| Handzeichen | 1 Handzeichen |
| Erstauftritt | Kein Manga-Auftritt / Anime-Folge 149 (Naruto, Teil I) |
| Verwandte Techniken | Bienen-Bomben-Technik, Tausend-Bienenstiche-Technik, Honig-Speichel-Falle |
Beschreibung
Die Bienen-Honig-Technik (蜂蜜の術, Hachimitsu no Jutsu) ist eine exklusive Geheimtechnik des Kamizuru-Clans aus Iwagakure. Als Hiden-Technik wird sie ausschließlich innerhalb des Clans weitergegeben und ist nicht durch gewöhnliche Ninjutsu-Studien erlernbar. Bekannteste Anwenderin ist Suzumebachi, die Anführerin des Kamizuru-Clans und Hauptantagonistin des Bikouchuu-Such-Arcs im Naruto-Anime.
Beim Einsatz der Technik beschwört der Anwender mit einem einzigen Handzeichen eine große Anzahl von Bienen, die den Gegner umschwärmen und auf ihn einstechen. Der entscheidende Mechanismus liegt dabei nicht im Stich selbst, sondern im Honig: Sobald eine der Bienen verletzt oder getötet wird, setzt sie sofort eine Menge klebrigen Honig frei. Dieser Honig haftet am Körper des Gegners und härtet rasch zu einer zähen Masse aus, die stark genug ist, um Gliedmaßen vollständig zu fixieren und die Bewegungsfreiheit zu blockieren. Je mehr Bienen im Kampf ausgeschaltet werden, desto mehr Honig bedeckt den Gegner und desto vollständiger wird er immobilisiert.
Ist der Gegner erst einmal in genug Honig gefangen, kann der Anwender echte Kampfbienen auf das Ziel ansetzen. Diese werden von der Süße des Honigs angezogen und stechen den bewegungsunfähigen Gegner wiederholt, bis dieser durch das Gift der Stacheln bewusstlos wird. Die Kombination aus Festsetzung und anschließendem Gifteinsatz macht die Technik besonders effektiv gegen Nahkämpfer, die auf körperliche Beweglichkeit angewiesen sind. Namentlich erwähnt die Narutopedia, dass die Technik speziell gegen Anwender des Juuken (Sanfte Faust) der Hyuuga-Familie konzipiert ist, da diese für ihre Wirkung in unmittelbarer Nähe des Gegners stehen müssen.
Die Bienen-Honig-Technik tauchte erstmals in Folge 149 des Naruto-Animes auf und ist ausschließlich im Anime vorhanden; im Manga des Originalwerks existiert sie nicht. Der zugehörige Bikouchuu-Such-Arc (Folgen 148 bis 151) zeigt, wie Suzumebachi und ihre Brüder Jibachi und Kurobachi die Technik gegen Team 8 einsetzen. Hinata Hyuuga überwand die Klebewirkung letztlich durch ihre frisch gemeisterte Acht-Trigramme-64-Handflächen-Technik, mit der sie die umschwärmenden Bienen auf Distanz hielt. Suzumebachi selbst wurde am Ende des Arcs von Narutos Rasengan besiegt.
Anwender
Wissenswertes
- Die Technik ist ausschließlich im Anime präsent und hat keinen Auftritt im Naruto-Manga; sie wurde speziell für den Bikouchuu-Such-Filler-Arc (Folgen 148 bis 151) entwickelt.
- Der Kamizuru-Clan gilt als ehemaliger Rivale des Aburame-Clans aus Konohagakure. Beide Clans spezialisieren sich auf Insekten, wobei die Aburame Kikaichuu-Käfer nutzen und die Kamizuru Bienen als Waffe einsetzen.
- Der klebende Honig ist gezielt gegen den Juuken (Sanfte Faust) der Hyuuga konstruiert, da dessen Anwender Körpernähe brauchen und durch Immobilisierung vollständig ihrer Kampfkraft beraubt werden.
- Suzumebachi und ihre Brüder Jibachi und Kurobachi tragen alle Namen japanischer Wespen- bzw. Bienenarten: Suzumebachi bedeutet Japanische Riesenhornisse, Jibachi ist ein Sammelname für Bodenwespen und Kurobachi bezeichnet schwarze Bienen.
- Der Kamizuru-Clan suchte im Bogen nach dem Geheimscroll des Ersten Tsuchikage, der verbotene Bienen-Techniken enthalten soll und dem Clan seinen alten Ruhm zurückgeben sollte.
- Obwohl der Honig mechanisch an einen Klebstoff erinnert, ist er laut Narutopedia biologischen Ursprungs und wird direkt von den beschworenen Bienen produziert, was die Technik von rein chakra-basierten Bindungstechniken wie dem Wassergefängnis unterscheidet.

