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Beschwörung: Unreine Weltreinkarnation
Eine verbotene Beschwörungstechnik, die die Seele eines Verstorbenen an einen lebenden Körper bindet und den Toten als willigen Diener des Anwenders wieder auferstehen lässt. Ursprünglich von Tobirama Senju erschaffen, gilt sie als eine der mächtigsten und gefährlichsten Techniken in der Geschichte der Shinobi.
Steckbrief
| Entwickelt von | Tobirama Senju |
|---|---|
| Klassifikation | Kinjutsu, Ninjutsu |
| Rang | S-Rang |
| Naturtyp | Keiner |
| Reichweite | Fern |
| Handzeichen | Nicht vollständig dokumentiert; Anwender hält einen speziellen Beschwörungsrolladen |
| Erstauftritt | Manga Kapitel 118 (Hokage vs. Hokage!!), Anime Folge 69 (Teil I) |
| Verwandte Techniken | Beschwörungstechnik: Unreine Weltreinkarnation Auflösung, Toter-Dämon-Konsumsiegel |
Beschreibung
Die Beschwörung: Unreine Weltreinkarnation (jap. Kuchiyose: Edo Tensei) ist eine verbotene Technik der höchsten Gefahrenstufe, die von Tobirama Senju, dem Zweiten Hokage des Verborgenen Blattdorfes, entwickelt wurde. Ihr Zweck ist es, die Seele eines verstorbenen Shinobi aus dem Reinen Land zurückzuholen und in einen lebenden Wirt zu bannen, der fortan als Körperhülle dient. Nach der Beschwörung nimmt der Wirt das Aussehen des Verstorbenen zur Zeit seines Todes an, einschließlich aller körperlichen Fähigkeiten, Kampftechniken und Chakra-Mengen. Tobirama selbst erklärte die Technik nach ihrer Entwicklung zum Kinjutsu und verbot deren Anwendung.
Um die Technik auszuführen, sind drei Voraussetzungen zwingend erforderlich: erstens eine DNA-Probe des Wiederaufzuerwekkenden, etwa Blut, Gewebe oder Knochenreste; zweitens ein lebendiges Opfer als Gefäß für die zurückgekehrte Seele; und drittens muss die Seele des Ziels im Reinen Land verweilen, da Seelen, die etwa durch das Toter-Dämon-Konsumsiegel gefangen sind, nicht beschworen werden können. Die DNA wird auf einen Beschwörungsrolladen aufgetragen. Beim Aktivieren breitet sich ein spezielles Siegeldiagramm aus, das Opfer steht in dessen Mittelpunkt, und Staub sowie Asche formen sich um dessen Körper, bis er vollständig die Gestalt des Verstorbenen angenommen hat. Dieser Prozess ist für das Opfer schmerzhaft.
Die Wiederauferstandenen besitzen vollständige Unsterblichkeit: erlittene Wunden heilen automatisch und nahezu augenblicklich nach, selbst schwere Verstümmelungen regenerieren sich vollständig. Nur das Versiegeln der Seele durch geeignete Siegeltechniken oder das Auflösen der Technik durch den Anwender selbst kann die Wiederauferstandenen dauerhaft stoppen. Reichen die regenerativen Kräfte nicht aus, können die Körper der Wiederauferstandenen durch den Anwender auch in einem versteinerten Zustand immobilisiert werden, der sie als stationären Schild nutzbar macht.
Die Technik hat eine lange Entwicklungsgeschichte innerhalb der Naruto-Serie. Tobirama erschuf sie und erkannte ihr Zerstörungspotenzial als so enorm, dass er sie umgehend verbot. Orochimaru entdeckte die Methode Jahrzehnte später und verfeinerte sie, konnte jedoch die zwei zentralen Schwächen nicht vollständig beheben: Die Wiederauferstandenen standen nur mit einem Bruchteil ihrer einstigen Stärke zur Verfügung, und er konnte nur wenige gleichzeitig kontrollieren. Sein Schüler Kabuto Yakushi studierte die Technik vertieft und verbesserte sie auf ein nahezu perfektes Niveau. In Kabutos Version entsprechen die Kräfte der Wiederauferstandenen nahezu exakt denen zu Lebzeiten, und die Anzahl gleichzeitig kontrollierbarer Beschwörungen ist nur durch die verfügbaren Ressourcen begrenzt, nicht durch eine inhärente Obergrenze. Kabuto selbst bezeichnete die von ihm perfektionierte Version als die mächtigste Technik der Shinobi-Geschichte.
Ihren ersten bekannten Einsatz hatte die Technik im Manga während der Konoha-Invasionsphase, als Orochimaru die ersten beiden Hokage Hashirama Senju und Tobirama Senju beschwor, um Hiruzen Sarutobi im Kampf zu zwingen. Ihr dramatischster und umfangreichster Einsatz erfolgte jedoch im Vierten Großen Shinobi-Krieg, wo Kabuto Hunderte toter Shinobi gleichzeitig reaktivierte, darunter legendäre Krieger wie Madara Uchiha, Nagato, Itachi Uchiha, Asuma Sarutobi, die früheren Kage und viele weitere. Letztlich löste Itachi Uchiha, nachdem er durch Kotoamatsukami die Kontrolle über sich selbst zurückerlangt hatte, die Technik selbst auf, indem er Kabuto mit dem Izanami dazu brachte, die Auflösung einzuleiten.
Anwender
Wissenswertes
- Tobirama Senju, der Erfinder der Technik, wurde während des Vierten Großen Shinobi-Kriegs selbst durch Kabuto mittels dieser Technik wiedererweckt, was bedeutet, dass der Erschaffer der Technik zu einem ihrer Opfer wurde.
- Seelen, die durch den Toter-Dämon-Konsumsiegel (Shiki Fuin) verschluckt wurden, können nicht wiederbeschworen werden. Dies erklärt, warum Minato Namikazes Seele zunächst nicht vollständig verfügbar war.
- Madara Uchiha manipulierte die Technik heimlich zu seinen eigenen Gunsten: Er ließ Kabuto glauben, er stehe unter seiner vollständigen Kontrolle, und nutzte den Moment der Auflösung, um sich durch das Rinbo: Hengoku selbst wiederzubeleben und seine Planungen voranzutreiben.
- Die Technik hat eine inhärente Schwäche gegenüber dem Yin-Yang-Chakra, wie es in den Wahrheitssuchenden Kugeln (Sage Art: Lava Release Rasenshuriken und Truth-Seeking Balls) von Naruto Uzumaki genutzt wurde, da dieses die Regenerationsfähigkeit der Wiederauferstandenen aufhebt.
- Itachi Uchiha nutzte beim Vierten Krieg seinen eigenen Totsuka-Schwertstoß, um Nagatos wiedererweckten Körper dauerhaft zu versiegeln, ohne auf die Auflösung der Technik durch den Anwender angewiesen zu sein.
- Der Name der Technik im Japanischen lautet Kuchiyose: Edo Tensei, wobei Edo ein Wort für vergangene Epochen bzw. die Unterwelt ist und Tensei Wiedergeburt bedeutet, was zusammen in etwa Beschwörung: Reinkarnation der vergangenen Welt ergibt.

