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Beschwörung: Dämonische Statue des Äußeren Pfades

Eine Beschwörungstechnik, die ausschließlich Rinnegan-Trägern vorbehalten ist und die riesige Hülle des Zehngeschwänzten aus dem Mond auf die Erde ruft. Anstelle des üblichen Blutopfers zieht die Statue die Lebensenergie ihres Beschwörers ab.

Steckbrief

Entwickelt vonHagoromo Otsutsuki
KlassifikationNinjutsu, Kekkei Genkai, Doujutsu, Offensiv, Ergänzend
RangUnbekannt
NaturtypKeiner
ReichweiteFern (Beschwörung), Nah bis Mittel (Angriffe der Statue)
HandzeichenUnbekannt (im Manga einmalig das Handzeichen Widder-gespiegelt bei Madara gezeigt)
ErstauftrittManga-Kapitel 254 / Anime-Folge 10 (Naruto Shippuden, Teil II)
Verwandte TechnikenKetten der Dämonischen Statue, Chibaku Tensei, Äußerer Pfad, Sechs Pfade der Pein

Beschreibung

Die Beschwörung der Dämonischen Statue des Äußeren Pfades (外道魔像, Gedou Mazou) ist eine der machtvollsten und seltensten Techniken der Naruto-Reihe. Bei der Statue selbst handelt es sich nicht um ein gewöhnliches Beschwörungswesen, sondern um die verbleibende Hülle des Zehngeschwänzten. Nachdem der Salbei der Sechs Pfade, Hagoromo Otsutsuki, das Zehngeschwänzte gemeinsam mit seinem Bruder Hamura in einem gewaltigen Kampf besiegt hatte, trennte er dessen Chakra vom körperlichen Rest. Das Chakra wurde in neun einzelne Schweifbestien aufgeteilt, während die leblose Hülle mittels der Technik Chibaku Tensei im neu erschaffenen Mond versiegelt wurde, wo sie über Jahrtausende ruhte.

Erst Madara Uchiha gelang es, das Rinnegan zu erwecken, nachdem er kurz vor seinem Tod noch Hashirama-Senjus Zellen in seinen Körper aufgenommen hatte. Durch die Kraft des Rinneganshalf er, die Versiegelung im Mond zu durchbrechen und die Statue auf die Erde zu rufen. Madara nutzte sie zunächst als eine Art Lebenserhaltungssystem: Als sein Körper durch den Einsatz des Sharingans und anderer Techniken zunehmend verfiel, entzog ihm die Statue kontinuierlich Lebensenergie, hielt ihn aber gleichzeitig am Leben und ermöglichte ihm, das Jutsu über Jahrzehnte hinweg aufrechtzuerhalten.

Das Beschwören der Statue funktioniert grundlegend anders als ein gewöhnlicher Beschwörungsvertrag. Während normale Beschwörungen ein Blutopfer auf einer Waffenhand erfordern, verlangt die Dämonische Statue stattdessen die Lebensenergie des Beschwörers. Schwarze Empfänger, stabförmige Chakra-Leiter aus dem Äußeren Pfad, durchbohren den Rücken des Nutzers und stellen eine direkte Verbindung zur Statue her, über die Lebenskraft kontinuierlich abgezogen wird. Nagato Uzumaki, dem Madara in seiner Jugend ohne dessen Wissen das Rinnegan transplantiert hatte, summierte diese Statue während der Eskalation rund um Yahikos Tod. Der Preis war dauerhaft: Nagato blieb für den Rest seines Lebens zu einem ausgemergelten, bewegungsunfähigen Körper reduziert, der stets an zwei mechainischen Armen auf einem Panzerturm ruhte.

Die Statue verfügt über mehrere verheerende Fähigkeiten. Aus ihrem Mund kann sie Phantomdrachen erschaffen, die aus absorbierten Chakra geformt sind. Diese Drachen sind in der Lage, bei bloßer Berührung das gesamte Chakra eines Ziels zu extrahieren und es für die Statue zu speichern. Diese Fähigkeit nutzte Nagato nach Yahikos Tod, um Hanzos Truppen in einem einzigen gewaltigen Angriff zu vernichten, wobei nur Hanzo selbst entkommen konnte. Zusätzlich kann die Statue Chakraketten aus ihrem Mund auswerfen, die mit einem Fluchsiegel versehen sind, welches die Kraft von Schweifbestien unterdrückt. Diese Ketten wurden von Madara eingesetzt, um alle neun Schweifbestien nacheinander zu fangen und ihr Chakra in die Statue zu versiegeln, was der Vorbereitung für das Projekt der Unendlichen Tsukuyomi diente.

Im Verlauf des Vierten Großen Ninja-Krieges wurde die Statue von Obito Uchiha genutzt, der als Tobis Rinnegan die Kontrolle über sie übernahm. Obito verwendete sie als Behälter für das gesammelte Chakra der Bijuu und begann, sie wieder zum Zehngeschwänzten zu vervollständigen, indem er nacheinander die gefangenen Bestien in ihr versiegelte. Als die Statue genug Bijuu-Chakra aufgenommen hatte, begann sie sich zu transformieren und nahm schrittweise wieder die Form des Zehngeschwänzten an. Am Ende des Krieges, nach der Niederlage von Kaguya Otsutsuki, wurde die Statue erneut von Team 7 unter Einsatz von Hagoromos Kräften durch eine Sechspfade-Chibaku-Tensei versiegelt.

Die Statue selbst ist ein enormes humanoidos Wesen mit ausgemagertem, erdigem Körper, neun riesigen Augen unterschiedlicher Grüße, stacheligen Auswüchsen auf dem Rücken sowie Fesseln an Handgelenken und Knöcheln. In ihrem ursprünglichen Zustand trug sie eine Augenbinde und hielt eine Schriftrolle im Mund. Ihre schiere Größe übersteigt die der meisten anderen Beschwörungswesen; sie kann ganze Schlachtfelder mit ihren Angriffen erschüttern und durch Chakrabögen, die aus ihren Rückenauswüchsen abgefeuert werden, großflächige Zerstörung anrichten. Einer dieser Angriffe tötete Neji Hyuga während der Entscheidungsschlacht des Vierten Krieges.

Anwender

Wissenswertes

  • Die Statue ist das einzige bekannte Beschwörungswesen der Naruto-Reihe, das kein Blutopfer verlangt, sondern stattdessen die Lebensenergie des Beschwörers direkt und dauerhaft abbaut, was Nagatos körperlichen Verfall direkt verursachte.
  • Nagato konnte die Statue trotz fehlendem Uchiha-Blut nutzen, weil seine Uzumaki-Abstammung ihm eine außergewöhnlich große Lebensmenge verlieh, was der Statue genug zu entziehen gab ohne ihn sofort zu töten.
  • Die Statue ist kein eigenständiges Lebewesen, sondern die buchstäblich tote Hülle des Zehngeschwänzten, dessen Seele und Chakra von Hagoromo Otsutsuki herausgelöst und auf die neun Bijuu verteilt wurden.
  • Madara Uchiha nutzte die Verbindung zur Statue über Jahrzehnte als Lebenserhaltungssystem, da das permanente Abfließen von Lebensenergie in einem ständigen Wechselspiel mit den Hashirama-Zellen in seinem Körper stand, die ihn gleichzeitig regenerierten.
  • Als die Statue durch das eingesiegelte Chakra aller neun Bijuu wieder zum Zehngeschwänzten wurde, verlor die Beschwörungstechnik ihren Gegenstand: Es gab keine Statue mehr, nur noch die wiedergeborene Bestie selbst.
  • Der Phantomdrachen-Angriff ist eine Außerer-Pfad-Fähigkeit und damit an das Rinnegan gebunden. Das Vierte Databook bestätigt, dass ein durch gewöhnliche Wiedergeburt erzeugtes Rinnegan nicht ausreicht, um die Statue zu beschwören.
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