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Beschwörung: Schneller Enthauptungstanz

Temari beschwört ihren persönlichen Vertragspartner Kamatari, einen riesigen weißen Wiesel, indem sie ihr Blut auf ihren Riesenflächerfächer aufträgt und diesen schwingt. Kamatari reitet auf den entstehenden Windböen und mäht mit seiner gigantischen Sense alles nieder, was sich in seinem Weg befindet.

Steckbrief

KlassifikationNinjutsu, Raum-Zeit-Ninjutsu
RangB-Rang
NaturtypWind
ReichweiteMittel bis Fern (mehrere hundert Meter)
HandzeichenKeine
ErstauftrittManga-Kapitel 214 / Anime-Folge 125 (Naruto, Teil I)
Verwandte TechnikenBeschwörungstechnik, Beschwörung: Kamatari, Tausend Blitze Enthauptungstanz, Windfreisetzung: Starke Windklingen-Technik

Beschreibung

Beschwörung: Schneller Enthauptungstanz (口寄せ・斬り斬り舞, Kuchiyose: Kirikiri Mai) ist eine B-Rang-Beschwörungstechnik aus dem Repertoire von Temari, der ältesten Tochter des Vierten Kazekage und späteren Frau von Shikamaru Nara. Die Technik kombiniert die klassische Beschwörungstechnik mit Temaris außergewöhnlicher Beherrschung von Windrelease-Chakra und ihrem Riesenflächerfächer, einem der sieben schweren Werkzeuge des Versteckten Sanddorfes.

Um die Technik auszuführen, streicht Temari zunächst ihr eigenes Blut auf die dritte Mondmarkierung ihres Riesenflächerfächers. Das Blut dient als Blutsiegelvertrag, der die Verbindung zu ihrem persönlichen Beschwörungspartner Kamatari aktiviert. Anschließend schwingt sie den Fächer mit voller Kraft und entfesselt dabei einen gewaltigen Windstoß, der Kamatari in die Welt ruft. Kamatari reitet auf den erzeugten Windböen und durchpflügt mit seiner riesigen Sense, die beinahe so lang ist wie er selbst, alles in seinem Weg. Die Geschwindigkeit, mit der er sich bewegt, übersteigt die Wahrnehmungsgrenze des unbewaffneten menschlichen Auges, sobald er erst in Fahrt gekommen ist.

Kamatari ist ein riesiger weißfelliger Wiesel mit einer dunkelgrünen Augenklappe über seinem linken Auge. Er trägt eine übergroße Sense sowie mehrere kleinere Sicheln um sich herum. Ein Gegenstand, der einer chinesischen Laterne ähnelt und das Kanji für Sense (鎌, kama) trägt, begleitet ihn beim Auftreten. Die Winde, die Kamatari auf seinem Weg erzeugt und begleiten, reißen Bäume, Felsbrocken und sonstigen Bewuchs aus dem Boden und schleudern diese Trümmer auf alles, was noch in Reichweite steht. Die kombinierte Wirkung aus direkten Sensenhieben und dem Trümmerregen kann eine gesamte Waldlandschaft binnen Sekunden einebnen.

Die Stärke der Technik liegt in ihrer Flächenwirkung und ihrem taktischen Nutzen gegen Gegner, die sich versteckt halten, eine Deckung nutzen oder den Anwender umzingelt haben. Da Kamatari keine klare Sichtlinie auf das Ziel benötigt, eignet sich die Technik besonders gegen Gegner wie Genjutsu-Spezialisten, die aus dem Verborgenen heraus wirken. Ein weiterer Vorteil ist das vollständige Fehlen von Handzeichen, was den Einsatz extrem schnell und schwer vorherzusehen macht. Der entscheidende Nachteil besteht darin, dass das vollständige Einebnen des Geländes auch Temaris eigene Position offenlegt und jede vorhandene Deckung für sie selbst vernichtet.

Ihren einzigen dokumentierten Einsatz innerhalb der Naruto-Hauptserie hatte die Technik im Kampf von Temari gegen Tayuya, eine Flötenspielerin der Sound Vier und Genjutsu-Spezialistin. Nachdem Shikamaru Nara Tayuyas Fähigkeiten skizziert hatte und sich selbst in einem Genjutsu verfangen sah, übernahm Temari den Kampf und beendete ihn in wenigen Momenten. Sie schwang ihren Fächer, rief Kamatari herbei und ließ die gesamte Waldumgebung einebnen, was Tayuya unter den Trümmern begrub. Die Szene zählt zu den eindrücklichsten Auftritte eines Sand-Ninja in Teil I der Serie.

Anwender

Wissenswertes

  • Der japanische Name Kirikiri Mai (斬り斬り舞) enthält das Verb kiru (斬る, schneiden/köpfen) in Verdoppelung sowie mai (舞, Tanz), was sich wörtlich als etwas wie Schneideschneidetanz übersetzen lässt und den rhythmischen Bewegungscharakter der Technik andeutet.
  • Kamatari, der beschworene Wiesel, trägt seinen Namen in Anlehnung an Fujiwara no Kamatari, einen bedeutenden japanischen Staatsmann des 7. Jahrhunderts, dessen Name ebenfalls das Zeichen für Sense (鎌) enthält.
  • Die Technik benötigt keine Handzeichen, was sie zu einer der schnellsten einsatzbereiten Beschwörungen in der Serie macht und Temaris Kampfstil als reaktionsschnelle Fernkämpferin unterstreicht.
  • Kamatari bewegt sich nach dem Beschwören so schnell, dass er mit bloßem Auge nicht mehr zu verfolgen ist, was ihn selbst für Shinobi mit überdurchschnittlichen Reflexen zu einer kaum abwehrbaren Bedrohung macht.
  • Temari ist eine der wenigen weiblichen Hauptkämpferinnen in Teil I, die einen vollständigen, entscheidenden Kampfsieg über einen der Sound-Vier-Angehörigen erzielt, und die Beschwörung ist das Mittel, mit dem dieser Sieg herbeigeführt wird.
  • Die Technik zerstört das Gelände so vollständig, dass Temari danach keinerlei Deckung mehr zur Verfügung steht. Dieser taktische Nachteil wird im Manga explizit erwähnt und markiert eine der wenigen bekannten Schwächen in Temaris Kampfstil.
  • Kamatari ist der einzige bekannte persönliche Beschwörungspartner Temaris, der in der Hauptserie gezeigt wird. Er erscheint ausschließlich durch diesen spezifischen Techniknamen, nicht durch eine allgemeine Beschwörungsgeste.
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