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Außenpfad: Dämonisches Statuensummon

Eine durch die Kraft des Rinnegan ausgeführte Beschwörungstechnik, mit der der Anwender die Dämonische Statue des Außenpfads herbeiruft, die Hülle des Zehnschweifigen, die einst von Hagoromo und Hamura Ötsutsuki im Mond versiegelt wurde.

Steckbrief

Entwickelt vonMadara Uchiha
KlassifikationNinjutsu, Raumzeit-Ninjutsu, Dojutsu, Kekkei Genkai
RangUnbekannt
NaturtypKeiner
ReichweiteFern
HandzeichenGespiegeltes Ram-Zeichen (beim Summon gezeigt); keine vollständige Handzeichenfolge belegt
ErstauftrittManga-Kapitel 447 / Anime-Folge 10 (Naruto Shippuden, Teil II)
Verwandte TechnikenVersiegelungstechnik: Neun Verschlingende Phantomdrachen-Siegel, Dämonische Statuenketten, Dämonische Statuen-Palme, Außenpfad: Kreislauf des Himmlischen Lebens

Beschreibung

Das Außenpfad: Dämonisches Statuensummon (外道魔像・召喚, Gedō Mazō Kuchiyose) ist eine der mächtigsten Beschwörungstechniken im Naruto-Universum. Anders als gewöhnliche Beschwörungen, die eine Blutopfergabe verlangen, zieht die Dämonische Statue des Außenpfads beim Erscheinen stattdessen die Lebensenergie aus dem Körper des Anwenders. Nur wer das Rinnegan besitzt, kann die Statue beschwören und kontrollieren. Ein durch die Technik der schmutzigen Wiedergeburt künstlich erzeugtes Rinnegan reicht dafür nicht aus. Ausnahmen gelten für jene, die sowohl die Kräfte des Uchiha- als auch des Senju-Clans in sich vereinen, da diese auf das Wesen der Statue einwirken können, ohne das natürliche Rinnegan zu besitzen.

Die Dämonische Statue selbst ist kein gewöhnliches Beschwörungswesen. Sie ist die körperliche Hülle des Zehnschweifigen (Juubi), die zurückblieb, nachdem der Weiser der Sechs Pfade, Hagoromo Ötsutsuki, und sein Bruder Hamura die Chakra-Essenz der Bestie in die neun Schweifbestien aufgeteilt und den leeren Körper anschließend im Mond versiegelt hatten. Madara Uchiha war der erste Ninja der Geschichte, dem es gelang, dieses Siegel zu brechen und die Statue auf die Erde herunterzuholen, nachdem er in seinen letzten Lebensjahren das Rinnegan erweckt hatte. Über lange Zeit nutzte Madara die Statue als zentrales Behältnis im Rahmen seines Mondaugen-Plans.

Nagato Uzumaki erhielt das Rinnegan ohne sein Wissen durch Madara, der es dem Kind heimlich transplantierte, um einen Werkzeugträger für spätere Pläne zu sichern. Als Nagato während des Dritten Großen Shinobi-Krieges mit ansehen musste, wie seine Freunde in einem Hinterhalt niedergemäht wurden, beschwor er die Statue unbewusst in einem Moment unkontrollierbarer Wut. Er verlor danach das Bewusstsein und die Statue verschwand von selbst. Nach dem Tod seines engsten Freundes Yahiko, den Hanzo von Amegakure erzwungen hatte, beschwor Nagato die Statue ein weiteres Mal, diesmal bewusst und in vollem Schmerz. Die Statue rammte schwarze Empfänger (Chakra-Stäbchen) in seinen Rücken und band sich dauerhaft an ihn. Dieser Moment veränderte Nagatos Körper für immer: abgemagert, von Schmerzen gezeichnet und fortan gezwungen, sich in einem Metallgestell fortzubewegen, da seine Beine durch den kontinuierlichen Lebenskraftentzug jede Funktion verloren. Von diesem Gestell aus kontrollierte er die Sechs Pfade des Pain und wurde zur gefürchtetsten Kraft im Verborgenen Regenlanddorf Ame.

Im Verlauf der Handlung diente die Dämonische Statue als Gefäß, in das Akatsuki die extrahierten Chakras der Schweifbestien einsiegelte. Die Versiegelungstechnik der Neun Verschlingenden Phantomdrachen-Siegel wurde von Pain und den übrigen Akatsuki-Mitgliedern eingesetzt, um jeweils einen Jinchuriki zu entkräften und das Bijuu-Chakra in die Statue zu überführen. Eine feste Reihenfolge war dabei vorgeschrieben: Der Neunschwänzige musste als Letzter versiegelt werden, da die Statue sonst zerbrechen würde. Obito Uchiha setzte die Statue später im Vierten Großen Shinobi-Krieg ein, um das Acht-Schwanz-Chakra und ein Fragment des Neun-Schwanz-Chakras zu versiegeln und so den Zehnschweifigen ein weiteres Mal zu erwecken. Madara wiederum besiegte alle neun Schweifbestien und versiegelte sie vollständig in der Statue, wodurch der Zehnschweifige in vollständiger Gestalt wiedergeboren wurde.

Beim Beschwörungsvorgang erhebt sich die Statue aus dem Boden oder erscheint durch räumliche Versetzung. Aus ihrem Mund entweicht bei Aktivierung ein chakra-basierter Drache, der alles berührt, was es trifft, ausblutet und abtötet. Die Statue besitzt neun Augen, die jeweils für einen versiegelten Bijuu-Geist stehen, und trägt Ketten an ihrem Körper, mit denen Ziele gefesselt werden können. Ihre bloße Präsenz stellt eine verheerende Bedrohung dar, die ganze Schlachtfelder in Schutt und Asche legen kann.

Anwender

Wissenswertes

  • Der Begriff Gedö (外道) entstammt dem Sanskrit-Wort Tirthika und bezeichnet im buddhistischen Kontext jede Lehre, die den äußeren Pfad zur Erleuchtung geht, also als ketzerisch oder irregeleitet gilt. Eine alternative Übersetzung des Statuennamens lautet daher auch Dämonische Statue der ketzerischen Lehre.
  • Die Dämonische Statue war ursprünglich im Mond versiegelt, da der Zehnschweifige als vollständige Verkörperung der Chakra-Energie für die Welt zu gefährlich war. Erst Madaras erwachtes Rinnegan ermöglichte es, dieses Jahrtausende alte Siegel zu brechen.
  • Nagatos Verbindung mit der Statue bei seiner zweiten Beschwörung war keine gewollte dauerhafte Bindung, sondern eine Folge der extremen emotionalen Zustands. Die schwarzen Empfänger, die sich in seinen Rücken bohrten, blieben danach permanent in seinem Körper und machten ihn zum lebenden Knotenpunkt für das gesamte Sechs-Pfade-System.
  • Im Gegensatz zu anderen Beschwörungstechniken benötigt diese keine Blutopfergabe auf dem Handrücken. Die Dämonische Statue akzeptiert stattdessen Lebensenergie als Tribut, was bei Nagato zu dauerhafter körperlicher Entstellung führte, während Obito und Madara durch besondere Umstände vor den schlimmsten Konsequenzen geschützt waren.
  • Die neun Augen der Statue öffnen sich sukzessive, je mehr Bijuu-Chakras in ihr versiegelt werden. Dies macht sie zum sichtbaren Fortschrittsanzeiger von Akatsukis Plan zur Wiedergeburt des Zehnschweifigen.
  • Madara Uchiha beschrieb die Statue als Schritt in seiner großen Vision des Moonlit-Plans (Tsuki no Me). Ohne die Möglichkeit, die Statue zu beschwören und als Behältnis zu nutzen, wäre die Wiedergeburt des Juubi technisch unmöglich gewesen.
Inoffizielles Fan-Projekt