technik
Anhaltende Bijuudama
Die Anhaltende Bijuudama ist eine Kampfvariante der Bijuudama, bei der eine Schweifbestie oder ein transformierter Jinchuuriki mehrere unkomprimierte Bijuudama in schneller Folge hintereinander abfeuert, um den Gegner mit einem Dauerbeschuss zu überwältigen.
Steckbrief
| Klassifikation | Ninjutsu |
|---|---|
| Rang | Unbekannt |
| Naturtyp | Keiner (Verdichtung von positivem und negativem Chakra) |
| Reichweite | Mittel bis Fern |
| Handzeichen | Keine |
| Erstauftritt | Anime-Folge 167 (Naruto: Shippuuden, Teil II, erstmals unbenannt; vollständiger Manga-Auftritt Teil II) |
| Verwandte Techniken | Bijuudama, Kooperations-Bijuudama, Bijuudama-Rasenshuriken, Super-Mini-Bijuudama |
Beschreibung
Die Anhaltende Bijuudama (持続する尾獣玉, Jizoku suru Bijuudama, auch: Continuous Tailed Beast Balls) ist eine Erweiterungsvariante der Bijuudama, bei der die Schweifbestie oder der vollständig transformierte Jinchuuriki nicht eine einzige, maximal verdichtete Kugel abfeuert, sondern in rascher Aufeinanderfolge mehrere Bijuudama auf das Ziel schleudert. Die einzelnen Projektile sind dabei im Vergleich zur klassischen Bijuudama weniger stark komprimiert, was jedoch durch die schiere Anzahl und die Taktrate des Beschusses mehr als ausgeglichen wird. Der Angriff erzeugt einen nahezu ununterbrochenen Trommelfeuer-Effekt, der dem Gegner kaum Raum zum Ausweichen oder Kontern lässt.
Erstmals trat die Technik in einer anime-exklusiven Sequenz in Naruto: Shippuuden Folge 167 auf, als Naruto Uzumaki in seiner Sechs-Schweife-Transformation die Kontrolle über sich verlor und die Macht des Neun-Schweif-Dämons Kurama vollständig durchbrach. In diesem unkontrollierten Zustand feuerte Kurama über Narutos Körper eine Folge von Bijuudama auf den Deva-Pfad des Schmerzes ab. Pain konnte die ersten Treffer noch mit seiner Shinra Tensei abwehren, doch Kurama nutzte das fünfsekundige Abklingintervall der Abstoßungstechnik aus und ließ unmittelbar danach weitere Bijuudama folgen, die Pain diesmal direkt trafen. Diese Szene verdeutlicht die taktische Stärke der Technik: Wer die Schwäche oder den Rhythmus des Gegners kennt, kann mit einer Salve Bijuudama Zeitfenster ausnutzen, die eine einzelne Kugel niemals hätte öffnen können.
Im Verlauf der vierten Shinobi-Weltkriegs-Ereignisse setzte auch Gyuuki, die Acht-Schweif-Bestie, zusammen mit Killer B die Technik ein. Gyuuki hat grundsätzlich die Fähigkeit, Bijuudama auf verschiedene Arten zu entladen, darunter als klassisches Kugelgeschoss oder als wellenförmiger Flächenangriff. Die Dauerfeuer-Variante ist die logische Erweiterung dieser Flexibilität: Statt einer einmaligen, maximal geladenen Entladung werden mehrere mittelgroße Projektile in kurzer Folge ausgesandt, was Gegner mit hoher Mobilität oder Abwehrmechanismen systematisch unter Druck setzt.
Im Videospiel Naruto Shippuuden: Ultimate Ninja Storm 3 ist die Technik als eigenständiger Spezialangriff für Kurama implementiert: Die Bestie feuert mehrere Bijuudama senkrecht in die Höhe, die anschließend auf die Gegner niederprasseln und großflächigen Flächenschaden verursachen. Diese Darstellung unterstreicht den Charakter der Technik als Flächenbeherrschungswerkzeug, das den gesamten Kampfraum kontrolliert, anstatt sich auf ein einzelnes Ziel zu konzentrieren.
Die Technik setzt voraus, dass die Anwenderin oder der Anwender genügend Bijuu-Chakra besitzt, um mehrere Bijuudama ohne Erschöpfungspause zu formen. Da jede einzelne Bijuudama bereits einen erheblichen Chakraaufwand darstellt, ist die Anhaltende Bijuudama ausschließlich vollständig transformierten Schweifbestien und Jinchuuriki in völliger Bijuu-Symbiose oder in unkontrollierter Vollverwandlung vorbehalten. Halbverwandlungen reichen für einen kontrollierten Dauerfeuer-Einsatz nicht aus, wie der unkontrollierte Auftritt in Folge 167 zeigt.
Anwender
Wissenswertes
- Der erste Auftritt der Technik in Folge 167 ist anime-exklusiv und damit kein Manga-Kanon. Der Kampf zwischen dem sechs-schweifeigen Naruto und Pain wurde im Anime deutlich ausgebaut, während er im Manga wesentlich kürzer dargestellt ist.
- Kurama nutzte das fünfsekundige Abklingintervall von Pains Shinra Tensei bewusst aus, um den Dauerfeuer-Angriff in einem Moment zu platzieren, in dem der Gegner nicht abwehren konnte. Dies zeigt, dass die Technik nicht nur rohe Kraft, sondern auch taktisches Timing erfordert.
- Im Vergleich zur Standard-Bijuudama sind die Einzelprojektile bei der Anhaltenden Bijuudama weniger stark verdichtet und damit zwar per Einheit schwächer, der kumulative Schaden durch die Salve übersteigt jedoch eine einzelne voll geladene Bijuudama bei weitem.
- Das Videospiel Naruto Shippuuden: Ultimate Ninja Storm 3 setzte die Technik als Kuramas Spezialattacke um, bei der die Kugeln nach oben abgefeuert werden und dann senkrecht auf den Gegner fallen, was einer ballistischen Artilleriesalve ähnelt.
- Die Technik ist unter den bekannten Bijuudama-Varianten die einzige, die primär auf Frequenz statt auf Einzelstärke ausgelegt ist. Alle anderen Varianten wie die Kooperations-Bijuudama oder die Bijuudama-Rasenshuriken steigern die Kraft einer einzelnen Entladung.
- Kaguya Otsutsuki wird in der Narutopedia ebenfalls als Anwenderin geführt, da sie als Mutter des Chakra und ursprüngliche Trägerin der Schweifbestien-Kraft prinzipiell über dieselben Bijuu-Techniken verfügt. Im Naruto-Zeitraum (ohne Boruto) bleibt ihr Einsatz dieser Variante jedoch im Anime auf wenige Szenen beschränkt.

