technik
Amenominaka
Amenominaka erlaubt Kaguya Otsutsuki, mithilfe ihres Rinne-Sharingan die gesamte Umgebung um sich herum gegen eine ihrer persönlichen Dimensionen auszutauschen, sodass alle Personen in ihrer Nähe gleichzeitig die Dimension wechseln.
Steckbrief
| Entwickelt von | Kaguya Otsutsuki |
|---|---|
| Klassifikation | Kekkei Mora, Raum-Zeit-Ninjutsu, Dojutsu, Shinjutsu |
| Rang | Unbekannt |
| Naturtyp | Keiner |
| Reichweite | Nahkampf / Mittel / Fern |
| Handzeichen | Keine |
| Erstauftritt | Manga-Kapitel 680 / Anime-Folge 459 (Naruto Shippuden, Teil II) |
| Verwandte Techniken | Yomotsu Hirasaka, Rinne-Sharingan, Unendliches Tsukuyomi, Kaguyasche Dimensionen |
Beschreibung
Amenominaka (天御中, wörtlich: Himmelsmitte oder Göttliches Zentrum) ist eine der mächtigsten Raumzeit-Techniken in der Naruto-Reihe. Einzig Kaguya Otsutsuki beherrscht diese Fähigkeit, da sie das Rinne-Sharingan voraussetzt sowie eine Chakramenge erfordert, die kein anderer Ninja aufbringen kann. Der Name der Technik leitet sich von Amenominakanushi ab, einer Gottheit aus der japanischen Schöpfungsmythologie, die als absolute Mitte des Universums und als erstes Hitorigami gilt, das ins Dasein trat.
Was Amenominaka von allen anderen bekannten Raumzeit-Ninjutsu grundlegend unterscheidet, ist die Richtung des Transfers: Während übliche Raumzeit-Techniken die Anwenderin oder ein Ziel zu einem Ort bewegen, bewegt Amenominaka den Ort zur Anwenderin. Kaguya verschiebt nicht sich selbst in eine Dimension, sondern zieht die Dimension zu sich heran und ersetzt damit die bestehende Umgebung vollständig. Für einen Beobachter, der außerhalb der Reichweite steht, wirkt es schlicht so, als würden Kaguya und alle Personen in ihrer Nähe spurlos verschwinden, ohne dass das geringste Chakrasignal zurückbleibt.
Alle Beteiligten, ob Verbündete oder Feinde, wechseln die Dimension gleichzeitig und behalten dabei ihre räumlichen Positionen relativ zueinander bei. Wer Kaguya in einer Dimension angreift, greift sie in derselben Ausgangsrichtung in der nächsten Dimension an. Diese Eigenschaft bedeutet, dass Amenominaka nicht als Fluchtmittel dient und auch nicht genutzt werden kann, um gezielt einzelne Personen zu transportieren. Für beides setzt Kaguya stattdessen Yomotsu Hirasaka ein, das individuelle Portale öffnet.
Kaguya verfügt über mindestens sechs verschiedene Dimensionen, zwischen denen sie mit Amenominaka wechseln kann. Jede dieser Dimensionen besitzt extreme Umweltbedingungen, die im Kampf taktisch eingesetzt werden. Die Kern-Dimension ist eine bergige Ebene, von der aus alle anderen Dimensionen verbunden sind und in der Kaguya sich besonders schnell regeneriert und Chakra aus den Opfern des Unendlichen Tsukuyomi absorbieren kann. Die Lava-Dimension ist ein glutheißes Ödland mit aktiven Vulkanen und massiven Lavaströmen, die Kaguya als Waffe nutzt. Die Eis-Dimension besteht aus gefrorenen Schluchten und Gebirgen mit einem burgartigen Gebäude auf einer Eisscholle, das als Kaguyasche Burg bezeichnet wird. Die Wüsten-Dimension ist eine endlose, sengende Sandlandschaft ohne erkennbare Vegetation. Die Säure-Dimension ist ein Ozean aus ätzender Flüssigkeit, die jegliche organische und anorganische Materie auflöst. Die Gravitations-Dimension weist pyramidenartige Felsformationen auf und besitzt eine derart extreme Schwerkraft, dass selbst außergewöhnlich starke Ninja sich kaum bewegen können.
Im Kampf gegen Naruto Uzumaki, Sasuke Uchiha, Sakura Haruno und Kakashi Hatake wechselt Kaguya mehrfach zwischen diesen Dimensionen, um ihre Gegner in immer widrigere Umgebungen zu zwingen und ihre eigenen Fähigkeiten optimal einzusetzen. Der häufige Einsatz von Amenominaka zehrt jedoch auch Kaguyas Chakravorräte erheblich auf, was zeigt, dass selbst sie trotz ihrer beispiellosen Kraft an physische Grenzen stößt. Team 7 erkennt im Verlauf des Kampfes, dass Kaguya die Dimensionen taktisch wählt, und entwickelt Strategien, die genau diese Abhängigkeit ausnutzen.
Anwender
Wissenswertes
- Amenominaka ist eine der wenigen Techniken in der gesamten Naruto-Reihe, die als Shinjutsu (Göttertechnik) eingestuft wird, einer Klassifikation, die ausschließlich Kaguya Otsutsuki zugeschrieben wird und über die normalen Kekkei Mora hinausgeht.
- Der Name leitet sich von der japanischen Gottheit Amenominakanushi ab, dem ersten Kami in der Schöpfungsgeschichte des Kojiki, der als absolute Mitte des Himmels gilt. Dies spiegelt das Prinzip der Technik wider: Nicht die Anwenderin bewegt sich, sondern die Welt dreht sich um sie.
- Kaguya kann sechs unterschiedliche Dimensionen mit Amenominaka ansteuern, von denen jede eine spezifische taktische Funktion erfüllt: Lava, Eis, Wüste, Säure, extreme Schwerkraft und die verbundene Kern-Dimension.
- Im Gegensatz zu Yomotsu Hirasaka, das individuelle Portale erzeugt und gezielte Transfers einzelner Personen erlaubt, wirkt Amenominaka immer auf alle Anwesenden gleichzeitig, was es für Flucht oder selektiven Transport ungeeignet macht.
- Selbst Kaguya ermüdet bei übermäßigem Einsatz von Amenominaka, was darauf hinweist, dass die für den Transfer ganzer Dimensionen benötigte Chakramenge enorm ist und selbst ihre nahezu unbegrenzten Reserven belastet.
- In der Naruto-Reihe gibt es keinen anderen Charakter, der Amenominaka angewendet hat oder anwenden könnte. Die Technik ist exklusiv an das Rinne-Sharingan gebunden, das Kaguya als Einzige in Teil II besaß.

