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Alle-tötende Aschenknochen

Eine Kekkei-Mōra-Technik von Kaguya Ōtsutsuki, bei der gehärtete Knochen aus dem Körper herausgestreckt oder als Projektile abgefeuert werden und bei jedem getroffenen Lebewesen sofortigen, unaufhaltsamen Zerfall auf zellulärer Ebene auslösen.

Steckbrief

Entwickelt vonKaguya Ōtsutsuki
KlassifikationKekkei Mōra, Ninjutsu
RangUnbekannt
NaturtypKeiner (Kekkei Mōra, kein elementares Chakra)
ReichweiteNah- und Fernkampf
HandzeichenKeine
ErstauftrittManga-Kapitel 684 / Anime-Folge 470 (Naruto Shippūden, Teil II)
Verwandte TechnikenShikotsumyaku (Tanz der Kamelie, Tanz der Klematis, Tanz der Lärche, Tanz des Schilfgrases, Tanz der Weidenblüte)

Beschreibung

Die Alle-tötende Aschenknochen (共殺の灰骨, Tomogoroshi no Haikotsu) ist eine Kekkei-Mōra-Technik, die ausschließlich Kaguya Ōtsutsuki beherrschte. Als Kekkei Mōra steht sie hierarchisch über gewöhnlichen Kekkei Genkai und Kekkei Tōta und ist an Kaguyas einzigartige Konstitution als Ōtsutsuki gebunden. Kaguya nutzt die Technik, indem sie die Eigenschaften ihrer eigenen Knochen verändert, sie extremem Druck aussetzt und anschließend verstärkt und mit hoher Geschwindigkeit aus der Haut herausschießt. Die Knochen können als speerartige Projektile von ihrem Rücken oder aus den Handflächen heraus gefeuert werden, aber auch im Nahkampf als verlängerte Klingenstruktur eingesetzt werden.

Die eigentliche Besonderheit liegt in der tödlichen Wirkung beim Treffer. Sobald ein Knochen eine lebende Person durchdringt, beginnt der Körper des Opfers auf molekularer Ebene zu zerfallen. Dieser Prozess ist nicht aufzuhalten und lässt sich weder durch außergewöhnliche Ausdauer noch durch Heilungsfähigkeiten umkehren. Das Ziel löst sich buchstäblich zu Asche auf. Anders als viele andere als absolut tödlich geltende Techniken, bei denen körperlich überlegene Ninja dennoch überleben können, ist diese Technik ohne bekannte Ausnahme letal, sobald der Knochen trifft. Genau darin liegt die besondere Stellung als Gewisse-Tod-Technik unter den Gewisse-Tod-Techniken.

Kaguya setzte die Technik auf verschiedene Weisen ein. In direkten Angriffen schoss sie Knochenspeere in hoher Zahl aus ihrem Rücken ab. Darüber hinaus kombinierte sie die Technik mit ihrer Fähigkeit, Dimensionsportale (Yomotsu Hirasaka) zu öffnen, und lancierte so Angriffe aus mehreren Richtungen gleichzeitig. Dabei nutzte sie portalartige Öffnungen, um Knochen aus verschiedenen Winkeln gleichzeitig auf dasselbe Ziel zu feuern und jedem Ausweichmanöver entgegenzuwirken. Im Verlauf des letzten großen Kampfes gegen Team Sieben und Sasuke Uchiha setzte sie die Technik wiederholt gegen Naruto Uzumaki ein und traf ihn, woraufhin der Zerfall tatsächlich einsetzte und nur durch schnelles Eingreifen verhindert werden konnte.

Schwarzer Zetsu, der als Verlängerung von Kaguyas Willen fungierte, erlangte durch einen besonderen Umstand ebenfalls Zugang zu dieser Technik. Nachdem Kaguyas Arm abgetrennt worden war, kontrollierte Schwarzer Zetsu, der sich im Ärmel des abgetrennten Arms befand, diesen Gliedmaßen von innen und setzte ihn ein, um Knochen zu formen und abzufeuern. Damit handelte es sich um eine fremdgesteuerte Nutzung, nicht um eine eigenständige Beherrschung der Technik durch Schwarzen Zetsu selbst.

Die Alle-tötende Aschenknochen ist der evolutionäre Ursprung des Shikotsumyaku (Tote-Knochen-Puls), des Kekkei Genkai des Kaguya-Clans. Mitglieder des Clans, die als Nachfahren von Kaguya Ōtsutsuki in ihrer Abstammungslinie eine abgeschwächte Form dieses Erbes trugen, entwickelten daraus die Fähigkeit, ihren Knochenbau zu manipulieren und zu Waffen umzuformen. Kimimaro, das letzte bekannte Mitglied des Kaguya-Clans und späteres Mitglied der Sound Five, besaß das Shikotsumyaku und gilt als stärkster Kämpfer, den der Clan je hervorgebracht hat. Die Verbindung macht deutlich, dass das Shikotsumyaku eine abgeleitete, schwächere Variante ist: Die Knochen des Shikotsumyaku-Nutzers sind außergewöhnlich hart und können als Waffe genutzt werden, besitzen aber nicht die auflösende Eigenschaft der originalen Alle-tötenden Aschenknochen.

Anwender

Wissenswertes

  • Die Alle-tötende Aschenknochen ist eine der wenigen Techniken in der Naruto-Reihe, die als Kekkei Mōra klassifiziert ist, einer Kategorie, die noch über Kekkei Tōta steht und bislang ausschließlich mit Kaguya Ōtsutsuki verknüpft ist.
  • Sie gilt als echte Gewisse-Tod-Technik: Während bei anderen Angriffen dieser Kategorie körperlich überlegene Gegner bisweilen überleben, kennt die Alle-tötende Aschenknochen laut Narutopedia keine bekannte Ausnahme, sofern der Knochen trifft.
  • Kimimaro Kaguya besaß mit dem Shikotsumyaku eine direkte Ableitung dieser Technik, wobei seine Knochen zwar außerordentlich hart und waffenfähig waren, aber den molekularen Zerfallseffekt der originalen Technik nicht reproduzierten.
  • Schwarzer Zetsu nutzte Kaguyas abgetrennten Arm, um die Technik fremdgesteuert einzusetzen, was innerhalb der Serie der einzige bekannte Fall ist, in dem ein anderer Akteur als Kaguya selbst diese Knochen feuerte.
  • Im Videospiel Naruto: Shinobi Collection Shippū Ranbu existieren zwei benannte Erweiterungsvarianten der Technik: Alle-tötende Aschenknochen: Vernichtung (共殺の灰骨・皆滅, Tomogoroshi no Haikotsu: Kaimetsu) und Alle-tötende Aschenknochen: Dämonengeheul-Formation (共殺の灰骨・鬼哫陣, Tomogoroshi no Haikotsu: Kikokujin). Beide nutzen Yomotsu-Hirasaka-Portale für Mehrfach-Angriffe aus allen Richtungen.
  • Die Technik wird ausschließlich in Teil II (Naruto Shippūden) gezeigt, da Kaguya erst sehr spät in der Handlung als Antagonistin eingeführt wird. Ihr Erstauftritt liegt in Kapitel 679 (Manga), während die Technik selbst in Kapitel 684 zum ersten Mal eingesetzt wird.
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