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Acht-Trigramme-Vakuumwandhandfläche

Eine Kooperations- oder Beidhändvariante der Acht Trigramme: Vakuum-Handfläche, bei der gleichzeitig aus beiden Handflächen verdichtete Chakrawellen ausgestoßen werden, um Angriffe abzuwehren und Gegner mit kombinierter Wucht zurückzuschleudern.

Steckbrief

KlassifikationKekkei Genkai (Byakugan), Hiden (Hyuga-Clan), Taijutsu (Offensiv, Defensiv)
RangUnbekannt
NaturtypKeiner
ReichweiteNah bis Mittel
HandzeichenKeine
ErstauftrittManga-Kapitel 521 / Anime-Folge 307 (Naruto Shippuden, Teil II)
Verwandte TechnikenAcht Trigramme: Vakuum-Handfläche, Sanfte Faust, Byakugan, Acht Trigramme: Brechende Vakuumhandfläche, Acht Trigramme: Vakuumlöwenhandfläche

Beschreibung

Die Acht-Trigramme-Vakuumwandhandfläche (八卦空壁掌, Hakke Kuuhekishou) ist eine Weiterentwicklung der Acht Trigramme: Vakuum-Handfläche aus dem Kampfstil des Hyuga-Clans. Während die Grundtechnik einen einzelnen verdichteten Chakrastoß aus einer Handfläche abfeuert, kombiniert diese Variante den gleichzeitigen Ausstoß aus beiden Handflächen. Dies kann entweder von einem einzigen Anwender beidhändig ausgeführt werden oder von zwei Sanfte-Faust-Kämpfern gemeinsam, die ihre Palmen parallel einsetzen. Durch das simultane Doppelvolumen des ausgestoßenen Chakras entsteht eine breitere, kraftvollere Wand aus verdichteter Energie, die sowohl als Angriffsschlag als auch als Abwehrbarrikade gegen einkommende Projektile oder Angriffe verwendet werden kann.

Die technische Grundlage ist identisch mit der Vakuum-Handfläche: Das Byakugan ortet Chakranetz und Tenketsu des Gegners präzise, bevor mit einem schnellen Palmenstoß Chakra aus den Händen freigesetzt wird. Dieses verdichtet sich zu einer hohlstrukturierten Chakrascheibe oder -welle. Bei der Wandhandfläche werden diese Scheiben aus beiden Handflächen zeitgleich ausgestoßen. Der Begriff Wand im deutschen Namen verweist auf den flächigen, breiter verteilten Effekt des Doppelausstoßes gegenüber dem fokussierten Einzelprojektil der Basisvariante. Das Ergebnis ist eine Chakrafront, die einen größeren Bereich abdeckt und schwerer auszuweichen ist als ein einfacher Treffer.

Im Vierten Großen Ninja-Krieg setzen Hinata Hyuga und Neji Hyuga die Technik gemeinsam ein, als die Allianz-Streitkräfte der Weißen-Zetsu-Armee gegenüberstehen. Beide Kämpfer stoßen ihre Palmen parallel vor und feuern die kombinierte Chakrascheibe auf eine Gruppe von Feinden ab, die dadurch mit erheblicher Wucht zurückgeschleudert werden. Dieser Auftritt in Manga-Kapitel 521 und Anime-Folge 307 ist der erste belegte Einsatz der Technik in der Hauptgeschichte. Hiashi Hyuga, Oberhaupt der Hauptfamilie und einer der mächtigsten Byakugan-Anwender, setzt die Technik auch einhändig beidhändig ein, was seine überlegene individuelle Chakrakontrolle belegt.

Als Hiden-Technik des Hyuga-Clans unterliegt die Vakuumwandhandfläche denselben Weitergaberegeln wie alle clan-eigenen Kampftechniken: Sie wird ausschließlich innerhalb der Familie gelehrt und ist ohne das Byakugan als Kekkei Genkai nicht vollständig reproduzierbar. Die Kooperationsvariante erfordert zusätzlich eine enge Abstimmung der beiden Anwender, da Timing und Richtung des Ausstoßes übereinstimmen müssen, damit die Chakrawellen sich zu einer kohärenten Front verbinden statt sich gegenseitig zu stören. Das Vierter-Databook dokumentiert die Technik auf Seite 324 und bestätigt damit ihren offiziellen Status im Kanon der Reihe.

Anwender

Wissenswertes

  • Die Technik ist im Vierten Databook auf Seite 324 dokumentiert und damit eine der wenigen Hyuga-Kooperationstechniken mit offiziellem Kanonbeleg aus den Databooks.
  • Der erste Auftritt in Kapitel 521 fällt mitten in den Vierten Großen Ninja-Krieg. Hinata und Neji setzen sie gegen die Weiße-Zetsu-Armee ein, was eine der wenigen Szenen ist, in denen die beiden Cousins ihre Kräfte direkt bündeln.
  • Obwohl die Technik defensiv wirkt, da sie eine flächige Chakrawand erzeugt, klassifiziert das Wiki sie sowohl als offensiv als auch als defensiv, weil dieselbe Bewegung Feinde abwehren und gleichzeitig aktiv zurückschleudern kann.
  • Hiashi Hyuga kann die Wandhandfläche als einzelner Anwender beidhändig ausführen, was zeigt, dass die Kooperation zweier Kämpfer zwar die einfachste Umsetzung ist, aber kein zwingendes Erfordernis für die Technik darstellt.
  • Die hohle Innenstruktur der Chakrascheiben, auf die das Zeichen Ku (空, Vakuum/Leere) im japanischen Namen verweist, ist auch in der Wandvariante das definierende Merkmal. Es handelt sich nicht um ein Wind-Naturelement, sondern um eine reine Chakraformierungstechnik ohne Elementumwandlung.
  • Im Spiel Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 4 ist die Technik spielbar, und im mobilen Spiel Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Blazing nutzt Hamura Otsutsuki eine verwandte Palmenstoß-Technik, die das Grundprinzip aufgreift.
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