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Acht-Trigramme-Handflächen-Drehendes-Himmelszelt

Die geheimste Technik des Hyuga-Haupthauses, bei der der Anwender Chakra aus sämtlichen Tenketsu seines Körpers freisetzt und sich blitzschnell dreht, um einen kugelförmigen, rotierenden Chakra-Schutzschild zu erzeugen, der jeden Angriff abwehrt.

Steckbrief

KlassifikationKekkei Genkai, Hiden, Taijutsu
RangUnbekannt (Naruto-Kayou-Kartenspiel: B-Rang)
NaturtypKeiner
ReichweiteNahkampf (0 bis 5 Meter, mit Erfahrung erweiterbar)
HandzeichenKeine
ErstauftrittManga-Kapitel 101 / Anime-Folge 61 (Naruto, Teil I)
Verwandte TechnikenSanfter Faustkampf, Acht Trigramme: 64 Handflächen, Acht Trigramme: 128 Handflächen, Acht-Trigramme-Handflächen-Drehendes-Himmelszelt: Trennung, Acht Trigramme: Handflächen Großes Drehendes Himmelszelt, Vorderer Lotus: Acht-Trigramme-Handflächen-Drehendes-Himmelszelt

Beschreibung

Das Acht-Trigramme-Handflächen-Drehendes-Himmelszelt (八卦掌回天, Hakkeshō Kaiten) ist die höchste Geheimtechnik des Hyuga-Haupthauses und gilt innerhalb des Clans als absolute Krönung des Sanften Faustkampfes. Seit Generationen wird sie ausschließlich mündlich vom Clansoberhaupt an den jeweils vorgesehenen Erben weitergegeben, um zu verhindern, dass Mitglieder des dienenden Nebenhauses sie jemals gegen das Haupthaus einsetzen könnten. Die Technik setzt vollständige Kontrolle über alle Tenketsu des Körpers voraus, eine Fähigkeit, die nur durch jahrzehntelange Schulung im Haupthaus als erreichbar galt. Neji Hyuga durchbrach als erster Nebenhausninja diese Schranke vollständig, indem er die Technik durch bloße Beobachtung erlernte. Selbst Hiashi Hyuga, das Clansoberhaupt, zeigte sich über Nejis Leistung erkennbar beeindruckt.

Die Funktionsweise der Technik beruht auf dem Byakugan-Kekkei-Genkai und der durch den Sanften Faustkampf geschulten Präzisions-Chakrakontrolle. Im Moment unmittelbar bevor ein Angriff trifft, öffnet der Anwender alle Tenketsu seines Körpers gleichzeitig und stößt eine große Menge Chakra nach außen aus. Gleichzeitig dreht er sich mit extremer Geschwindigkeit um die eigene Körperachse. Das ausgestoßene Chakra legt sich um den rotierenden Körper und bildet eine kugelförmige Barriere, die jeden physischen oder Chakra-basierten Angriff ablenkt und wegschleudert. Im Anime wurde die Rotationsgeschwindigkeit auf mindestens 1.200 Kilometer pro Stunde geschätzt, was die Technik zu einer der physisch extremsten Taijutsu-Techniken der gesamten Serie macht.

Der entscheidende Vorteil des Drehenden Himmelszelts liegt darin, dass es den strukturellen Schwachpunkt des Byakugan ausgleicht. Das Dojutsu des Hyuga-Clans besitzt einen kleinen toten Winkel direkt hinter dem Nacken des Anwenders, der ihn im normalen Kampf angreifbar macht. Die kugelförmige Rundum-Barriere des Drehenden Himmelszelts schließt diesen Schwachpunkt vollständig, sodass kein Angriff aus einer beliebigen Richtung eindringen kann. Tenten bezeichnete die Technik in Teil I als absolute Verteidigung, die sie sogar über den Sandschildschild des Kazekage Gaara stellte, der damals als nahezu unüberwindbar galt. Mit wachsender Erfahrung kann der Anwender Reichweite und Wucht der Barriere steigern: Hiashi Hyuga vermag Angreifer aus mehreren Metern Entfernung wegzuschleudern, ohne dass diese den Schutzbereich überhaupt berühren.

Die theoretische Schwachstelle der Technik ist die Rotationsgeschwindigkeit selbst. Wer die Barriere mit einer Kraft überwindet, die ihre Drehrichtung in Überschallgeschwindigkeit übertrifft, kann sie durchdringen. In der Praxis gelang das keinem Gegner im klassischen Naruto-Teil vollständig. Bekannte Nutzer der Technik im Hauptwerk sind Neji Hyuga, der sie zuerst im Finale der Chunin-Prüfungen gegen Naruto Uzumaki einsetzte, Hiashi Hyuga, der sie in ihrer gereiften Form mehrfach zum Schutz von Verbündeten demonstrierte, sowie im Anime Hanabi Hyuga und Hizashi Hyuga. Die Technik bildet die Grundlage für mehrere abgeleitete Formen, darunter die Trennungs-Variante, die der Barriere schneidende Wirkung hinzufügt, sowie das Große Drehende Himmelszelt, das Reichweite und Chakra-Ausstoß auf ein weitaus größeres Schutzfeld skaliert.

Anwender

Wissenswertes

  • Die Technik wird innerhalb des Hyuga-Clans ausschließlich mündlich von Oberhaupt zu Erben weitergegeben, um zu verhindern, dass Nebenhausmitglieder sie gegen das Haupthaus einsetzen. Neji Hyuga ist der einzige Nebenhausninja, der sie jemals erlernte, und er tat es durch reine Beobachtung.
  • Der japanische Name Hakkeshō Kaiten (八卦掌回天) enthält das Zeichen 天 (ten, Himmel), was die Technik sprachlich in den kosmischen Rahmen des Acht-Trigramme-Systems einbettet, das seinen Ursprung in der chinesischen Divinations-Tradition des I Ging hat.
  • Tenten bezeichnete die Technik in Teil I als die absolut überlegene Verteidigung, indem sie sie über Gaaras Sand-Schutz stellte, der zu diesem Zeitpunkt noch als schier unüberwindbar galt und kurz zuvor sogar Lee mit dem Acht-Tore-Lotus kaum erschüttert hatte.
  • Im Anime wird die Rotationsgeschwindigkeit auf mindestens 1.200 Kilometer pro Stunde beziffert. Damit ist das Drehende Himmelszelt physikalisch eine der extremsten Taijutsu-Techniken der gesamten Naruto-Reihe.
  • Die Technik kompensiert gezielt den einzigen blinden Fleck des Byakugan hinter dem Nacken des Anwenders: Da die kugelförmige Chakra-Barriere jeden Winkel abdeckt, gibt es beim Drehenden Himmelszelt keine Lücke im Schutz.
  • Mit gesteigerter Fertigkeit lässt sich die Reichweite der Barriere ausweiten. Hiashi Hyuga ist in der Lage, Angreifer aus mehreren Metern Entfernung wegzuschleudern, bevor sie den Schutzbereich auch nur annähernd erreichen.
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