technik
Acht-Äste-Technik
Orochimarus mächtigste schlangenbasierte Technik, mit der er sich in eine riesige weiße Schlange mit acht Köpfen und acht Schwänzen verwandelt. Der Körper des Wesens überragt selbst Manda, die als stärkste Riesenschlange aller Zeiten gilt.
Steckbrief
| Entwickelt von | Orochimaru |
|---|---|
| Klassifikation | Ninjutsu |
| Rang | S-Rang |
| Naturtyp | Keiner |
| Reichweite | Nahkampf, Mittel, Fern |
| Handzeichen | Unbekannt |
| Erstauftritt | Manga-Kapitel 392, Anime-Folge 358 (Teil II) |
| Verwandte Techniken | Beschwörungstechnik, Lebender Leichnam, Weißschlange |
Beschreibung
Die Acht-Äste-Technik ist Orochimarus stärkste und zugleich gefährlichste Technik in seinem gesamten Arsenal. Für ihre Ausführung bedient er sich der sogenannten Kraft der Wiedergeburt, die in der Weißen Schlange innewohnt. Durch diese vermittelnde Kraft verwandelt er sich in eine außerordentlich große weiße Riesenschlange mit acht Köpfen und acht Schwänzen. Der Körper des Wesens ist so massiv, dass er allein durch das Kriechen auf seinen Bauchschuppen das Uchiha-Hauptquartier in Trümmer legen kann.
Der entstandene Körper übertrifft in seiner Größe selbst Manda, der als die stärkste aller Riesenschlangen galt und von Orochimaru als sein mächtigstes Beschwörungstier eingesetzt wurde. Die Technik wird im Kanon so beschrieben, dass sie die Grenzen einer gewöhnlichen Schlange überschreitet und das Wesen einem Drachengott gleichstellt. Jeder der acht Köpfe ist eigenständig handlungsfähig und kann unabhängig angreifen, was den Gegner in zahlreichen Richtungen gleichzeitig unter Druck setzt.
In der Geschichte aktiviert Orochimaru die Technik während seines Kampfes gegen Itachi Uchiha, nachdem Sasuke durch den Einsatz des Mangekyou Sharingan erheblich geschwächt ist und kaum noch Chakra besitzt. Orochimaru bricht aus Sasukes Körper heraus, in dem er bis dahin schlummerte, und nimmt die Form der acht-köpfigen Schlange an, um Itachi zu vernichten. Er kann dabei aus dem Maul eines der Köpfe herausragen und sein Kusanagi-Schwert einsetzen. Itachi reagiert, indem er sieben der Köpfe abschlägt und sich dann in seinen Susanoo hüllt, um den letzten Kopf zu bezwingen. Das Susanoo durchbohrt Orochimaru mit dem Schwert von Totsuka, einem Versiegelungsschwert, das seinen Träger in eine ewige Traumillusion zieht. Damit wird Orochimaru versiegelt und gleichzeitig Sasukes Fluchsiegel aufgehoben.
Die Technik ist nicht auf den Kampf gegen Itachi beschränkt. Im Videospiel Naruto Shippuuden: Ultimate Ninja Storm 2 verfügt sie über erweiterte Eigenschaften, die über die Manga-Darstellung hinausgehen. Orochimaru ist der einzige bekannte Anwender dieser Technik innerhalb der Naruto-Handlung.
Anwender
Wissenswertes
- Der Name der Technik leitet sich vom japanischen Mythologiewesen Yamata no Orochi ab, einer acht-köpfigen und acht-schwänzigen Riesenschlange, die der Shinto-Gott Susanoo-no-Mikoto erschlug. Masashi Kishimoto übernahm diese Mythologie direkt in die Serienhandlung.
- Der mythologische Parallelismus ist vollständig: Genau wie der Gott Susanoo das Yamata no Orochi mit dem legendären Totsuka-Schwert besiegte, besiegt Itachis Susanoo Orochimarus Schlange mit dem Schwert von Totsuka.
- Orochimaru selbst ist nach dem Yamata no Orochi benannt, was seinen Charakter als ultimative Schlangenpersönlichkeit der Serie unterstreicht und diese Technik als thematischen Höhepunkt seines Designs erscheinen lässt.
- Ein Nebeneffekt der Versiegelung durch Itachis Susanoo war das vollständige Verschwinden von Sasukes Fluchsiegel, das Orochimaru ihm zuvor auferlegt hatte. Die Technik trug damit unbeabsichtigt zu Sasukes Befreiung bei.
- Die Transformation tritt in Teil II erstmalig auf und bleibt innerhalb der originalen Naruto-Handlung Orochimarus einziger dokumentierter Einsatz dieser Technik im Kampf.

